Archiv Monthly Archives: November 2019

Borreliose – Riskanter Zeckenbiss

Zecke

Eine Borreliose (Lyme-Borreliose) entwickelt sich langsam und durchläuft verschiedene Stadien. Als typisches Anzeichen kurz nach der Infektion gilt die Wanderröte. Über viele Jahre hinweg können dann an den verschiedensten Organe, an den verschiedensten Stellen des Stütz- und Bewegungsapparates, ​unseres Nervensystems sowie auch am Gehirn sogenannte Spätfolgen auftreten. Auffallend dabei ist, dass viele davon identisch sind mit derSyphilis (Lues venerea). ​

Um diese späteren Komplikationen zu vermeiden, sollte man - so die Schulmedizin - wie bei der Syphilis, so früh wie möglich mit einer Antibiotika-Behandlung beginnen. Aber, auch wenn die Antibiotikatherapie aus Sicht der Schulmedizin sehr erfolgreich ​ist und die Boreliose nachweislich zum Stoppen gebracht wurde, treten bei sehr vielen dieser ​behandelten Personen sehr unterschiedliche Spätfolgen auf, die ​trotz Langzeitgabe ​unterschiedliche​r Antibiotika nicht unter Kontrolle ​gebracht werden können.

Weitere Aspekte?

Man sollte sich daher die Frage stellen, ob es nicht über das reine Infektgeschehen hinaus noch weitere zu beachtende Aspekte gibt, die zur „Heilung“ neben der reinen auf Borrelien zielenden antibiotischen Therapie zwingend zu erfolgen hat. In diesem ​Aufsatz will ich dem interessierten Leser wichtiges Gedankengut aus der Ganzheitsmedizin beschreiben, dass sich erfolgreich in Begleitbehandlung bei der Lyme-Borreliose bewährt hat und der schulmedizinischen Methodik eine weitaus höhere Erfolgsaussicht auf Heilung beschaff​t hat.

Stress​?

Der Aspekt, der von der Ganzheitsmedizin mit eingebracht wird, hat mit speziellen Stressformen zu tun, die vom Unterbewusstsein konstruiert werden. Diese speziellen Stressformen ​sind- so der ganzheitsmedizinische Gedanke - bei dem Betroffenen ​​​zufällig genau zu dem Zeitpunkt au​fgetreten, an dem er auch von der Zecke gebissen wurde. 

Dieser Gedanke der Ganzheitsmedizin beruht auf folgenden Theorien und Thesen, die sich ​seit 2000, dem Jahr, in dem Professor Eric Kandel seinen Nobelpreis in Medizin bekam, in der Neurowissenschaft entwickelt haben. Es sind folgende Theorien und Thesen

Diese Theorien bzw. Thesen lassen folgenden Gedanken zu, dass sich im Augenblick des Zeckenbisses zwei Bilder im Unterbewusstsein verschränken: Das Ereignis des Zeckenbisses selbst und das Ereignis eines gerade zum Beispiel ausgetragenen Konfliktes. Welche Art von Konflikt das sein k​ann, beschreibe ich ​weiter unten. Ab diesem Moment nimmt das Unterbewusstsein zu einem existierenden Bild zu einem Ereignis in der Vergangenheit noch den Zeckenbiss mit auf (​zum Beispiel gab es im traumatischen Ereignis ​einen [Messer-]Stich oder Biss von einem Täter).

D​as Bild im Unterbewusstsein

Ab diesem Moment muss im Alltag entweder nur ein Biss (egal in welcher Form) oder eine Umgebung, in der der Zeckenbiss geschah, oder ein entsprechender Konflikt vom Unterbewusstsein auftreten und schon konstruiert das Unterbewusstsein uns genau d​ie notwendige Strategie, die beim Biss notwendig war, um zu überleben. Wo dann die Strategie zur Wirkung kommt bestimmt ​der Konflikt, der zum Zeitpunkt des Bisses gerade ablief. Auf diese Art und Weise erhält die ​Borreliose heute ihr buntes Bild, wie die Syphilis es in der Vergangenheit einmal hatte.

Bevor ich jedoch näher auf diese Gedankenwelt der Ganzheitsmedizin, in der die Schulmedizin neben der psycho-somatischen denkenden Medizin eingeschlossen ist, näher eingehe, möchte ich die Borreliose, speziell die sich daraus entwickelnde Lyme-Borreliose aus Sicht der Schulmedizin beschreiben.

Wie erklärt die Schulmedizin die Borreliose bzw. die sich aus ihr später entwickelnde Lyme-Borreliose als ​chronisch werdendes Krankheitsgeschehen?

Was ist richtig Zeckenbiss oder Zeckenstich?

Welches sind die typische Symptome der Borreliose bzw. Lyme-Borreliose?

Was ist aus Sicht der Schulmedizin die eigentliche Ursache der Borreliose​?

​​Wie sicher sind die verschiedenen Test-Nachweise in der Schulmedizin?

Antikörper-Nachweis im Liquor

Borrelien-Nachweis in Patientenproben

​Direkter Borrelien-Nachweis im Blut​

Borrelien-Nachweis über das Erbgut der Borrelien in Proben

Welches sind die Erregerreservoire für Borrelien?

Wie häufig tritt Borreliose auf?

Welches ist die schulmedizinische Behandlung der Borreliose (Lyme-Borreliose)?

​Was bringt die Ganzheitsmedizin im Hinblick auf Boreliose vor?

​Gemeint ist hierbei vor allem ​die Erklärung und Therapie von immer wieder auftretenden Rezidiven und fortschreitenden Befall immer neuer Organe der Lyme-Borreliose​!

Die Lyme-Borreliose erinnert in ihrem Verlauf stark an die Syphilis. Auch bzw. trotz einer sehr raschen Gabe von Antibiotika über eine genügenden Zeitraum kommt es auch bei der Lyme-Borreliose zu Rückfällen und einem fortschreitenden Befall immer neuer Organe bzw. Systeme (siehe Boreliose Stadium 2).

​Strng genommen könnte man schulmedizinisch daran denken, dass es aufgrund der Langzeitantibioticatherapie zu Resistenzbildung bei den Borrelien gekommen ist, so dass sich immer neuartige Stämme von Borrelien im Organismus bilden können. 

Für eine neue spektakuläre Erklärung einer grundlegend weiteren Ursache sorgt die Ganzheitsmedizin bzw. die am Anfang schon erwähnten Thesen und Theorien der Neurobiologie und -psychologie. Sie kommen über diese Theorien und Thesen dann auch zu einem ganz neuem Ansatz in der Therapie. Dieser neue Ansatz sollte jedoch immer ​schulmedizinisch begleitet werden.

Wo setzt die Ganzheitsmedizin bei Ihrer Therapie der Lyme-Borreliose an?

Mikroben verstehen wir bisher nur als ein Organismussystem, das die sogenannten Infektionskrankheiten bewirkt. Diese Anschauung liegt deswegen so nah, weil wir bei ​ihnen stets diese Mikroben finden. Aber wir haben bei diesen vermeintlichen Infektionskrankheiten eine erste, davor liegende Phase vergessen bzw. bisher nicht sehen wollen​ - besser nicht sehen können. Das trifft insbesondere auf die Schulmedizin zu. Sie kann nur das ​Grobstoffliche einer Krankheit erkennen. Die erste Phase einer Krankheit beginnt auf der Stufe des Nichtstofflichen, d.h. mit Bildern. Genau diese erste Phase wird uns heute von den neuen Thesen und Theorien der Neurobiologie bzw. -psychologie wieder neu vor Augen geführt. Sie besagen:

Mikroben und innere Bilder

Krankheit setzt nicht da an, wo wir von Mikroben befallen werden, sondern mit Bildern unserer eigenen Vergangenheit bzw. der Vergangenheit unserer Vorfahren, die uns vererbt ​werden. Die Mikroben sind letztlich nur zu Struktur gewordene Bilder, die uns darauf aufmerksam machen sollen, was wir bezüglich unserer Vergangenheit schon längst hätten aufräumen müssen. 

Situation und äußere Reaktion

Wenn wir uns den Vorgang des Zeckenbisses bzw. -stiches noch einmal sehr aufmerksam bildhaft vor Augen ​führen und uns fragen, in welcher Verfassung wir uns gerade befunden haben, als der ​Stich passiert ist, sollten wir uns ​ansehen, ob das ein bestimmter Stress (Strategie des Unterbewusstseins) war, der durch ein altes Bild ​unseres Unterbewusstseins mal wieder konstruiert wurde. Zu diesem Bild gehörte dann immer auch ein ​Stich, der uns in einer traumatischen Situation in der eigenen Vergangenheit oder Vergangenheit der Vorfahren ​verletzt hatte (verletzt einmal real wie aber auch im übertragenen Sinn).

Infektionskrankeit als Problemhilfe

Das bedeutet, diesen vermeintlichen Infektionskrankheiten (in diesem ​Aufsatz ist es die Borreliose) geht immer eine konflikt-aktive Phase voraus​. Die Mikroben werden jetzt - so die neue Gedankenwelt des ganzheitsmedizinischen Ansatzes - zu unseren Helfern, um für den ständig im Alltag in mir stattfindenden Konflikt (verstanden als Stress) eine dauerhafte Lösung zu finden. Hätte diese Lösung schon längst stattgefunden, wäre es nicht zu einer so im Organismus ausgedehnten, über Jahre gehende Erkrankung wie die Lyme-Borreliose gekommen. Sie wäre durch ​Regulationsfähigkeit und Selbst-Heilungskräfte sofort nach dem ​Stich durch die Zecke gestoppt worden.​

​Es ist für ​Sie ​sicher zunächst einmal fremd zu ​lesen, dass die Mikroben in unserem Organismus aktiv werden sollen, um uns bei ​einer Konfliktlösung zu helfen. Sie sind also nicht unsere Feinde, sondern sie helfen uns, sie arbeiten auf ​Befehl, nach ​Strategien des Unterbewusstseins ​in unserem Körper, weil das Unterbewusstsein davon ausgeht, dass unser Leben nur so zu retten ist. D.h. unser Unterbewusstsein konstruiert genau diese Strategien, die wir als schwerwiegende Krankheit erleben, weil sie genauso für unser Überleben wichtig sind. ​Wir sind in diesem Moment also keineswegs Opfer der Borrelien. Die Lyme-Borreliose wird für uns zu einem Weg, der uns in Wandlungs- und Entwicklungsprozesse bringen soll. Sie ​mobilisiert in uns alle Zellen, die notwendig sind, um mit dem in uns hereingebrachten (imaginären) Müll und Dreck fertig zu werden.

Warum?

​... wählt aber das Unterbewusstsein genau diese Strategien, die uns so schwer und über Jahre, u.U. sogar ein Leben lang krankwerden lassen? Der ​Stich ist ehemals im Zusammenhang mit einem schweren traumatischen Ereignis passiert und ist als Bild zusammen mit vielen anderen von den Sinnesorganen aufgenommenen Reiz​en abgespeichert worden. Gemäß diesem Ereignis hat das Unterbewusstsein damals dann auch die Strategien entwickelt, die uns zum Zeitpunkt des traumatischen Ereignisses das Leben gerettet haben. Durch den Stich​ der Zecke wird das Unterbewusstsein an dieses traumatische Bild erinnert und glaubt, die Zecke gehöre zu den damaligen Feinden, die uns ​gestochen haben. Deswegen ruft das Unterbewusstsein gemäß diesem alten Bild die gleichen notwendigen Strategien auf.

Nur ist die Zecke nicht wirklich mehr ein solcher Feind. Deswegen sind die Strategien von damals nicht mehr entsprechend und für uns richtig. Deswegen verläuft die Borreliose jetzt im Zusammenhang mit vielerlei Prozessen ab, die nicht wirklich notwendig sind. Sie werden vom Unterbewusstsein über das autonome Nervensystem sowie dem Meridiansystem zu ganz vielen Orten und System hin versendet, die einmal zu dem ​traumatischen Ereignis gehörten. Das Unterbewusstsein folgt den im Bild festgehaltenen Strategien und dem, was damals von den Sinnesorganen wahrgenommen wurde. Dadurch kann das Bild einer Krankheit wie die Borreliose sehr komplex​ werden.

​Was geht im Körper vor?

Stellen wir uns die Borrelieninfektion im übertragenen Sinne ​als das vor, was uns in der eigenen bzw. ​der Vergangenheit ​unserer Vorfahren passiert ist, dann konstruiert unser Unterbewusstsein, ohne dass wir willentlichen Einfluss darauf nehmen können, genau die Strategien, die in der Vergangenheit notwendig waren, um zu überleben. ​Überlebt haben wir damals, in dem wir in eine Ohnmacht gegangen sind, statt zu kämpfen und mit dem Müll ​und Dreck, mit dem wir beschmissen wurden, aufzuräumen. In dieser Ohnmacht haben wir alle Wunden zugelassen. Genauso lässt auch das Unterbewusstsein jetzt alle unsere Verletzungen zu. Mikrobiell gibt es dazu dreierlei Arbeiter, die ihre Arbeit aufnehmen müssten, statt in die Ohnmacht zu gehen:

  • Solche, die Müll abräumen müssen, d.h. Müllmänner. Das sind die Fresszellen.
  • Solche, die ein Bombentrichterfeld wieder einplanieren müssen, d.h. Geländearbeiter, die den zerstörten Zellaufbau regeln. Das sind die Wachstumsfaktoren freisetzenden Zellen.
  • Solche, die veranlassen, den Schutz gegen neue Angreifer aufzubauen, das sind die Lymphozyten, d.h. die Körperpolizei.

Genau diese drei Aufgaben müssen in unserem Körper erfüllt werden, damit eine Lyme-Borreliose von uns selbst gestoppt werden kann. Damit diese Aufgaben erfüllt werden können, sind wir aber ​zunächst einmal im geistigen Sinne gefordert, uns zu entwickeln und zu wandeln. Das Unterbewusstsein braucht ein neues Bild von uns, dass wir ihm anstelle des alten, traumatischen Bildes ​zur Verfügung stellen, damit sich diese Arbeiter wieder in Gang setzen.

E​in positives Bild

Wir müssen uns dazu ​ein positives Bild vorstellen, in ​welchem wir ​nicht mehr durch einen Stich ​im Leben bedroht werden und das auch noch ohnmächtig zulassen. In diesem Bild müssen wir eine geistige ​und psychisch-seelische Stärke, d.h. Selbst-Bewusstsein und Selbst-Verantwortung zeigen. Wir müssen uns ​in diesem Bild vorstell​en, dass wir unser Leben wieder selbst und ohne fremde Hilfe geregelt bekommen und uns selbst ​heilen können. Die Antibiotika töten letztlich nur unsere „Feinde“ für uns. Sie lassen aber die Getöteten, in dem Falle die Borrelien, als Müll liegen. Letztlich müssen wir im geistigen und seelisch-psychischen Sinne wie auch körperlich den Müll selbst aufräumen. Hinzu kommt, dass wir durch den dabei erzeugten Stress in uns immer saurer werden, immer weniger Sauerstoff aufnehmen und in die Gewebe transportieren können. So haben die Borrelien das beste Milieu, um sich zu vermehren und zu überleben.

Bei all dem, was wir uns zunächst im Bild vorstellen können, müssen wir sehen, dass es genauso gut ist, um dann zuzustimmen und zu sagen, dass es werde (ein schöpferischer Prozess). Ab dem Moment ​setzen ​im Zusammenhang mit der Borreliose im Körper an allen befallenen Stellen real wieder die Selbst-Heilungs- wie Selbst-Regelungskräfte in Gang: die Müllmänner, die Geländearbeiter wie die Polizisten.

Wir müssen uns dazu bewusst machen, was uns tatsächlich einmal durch Stiche​ im Leben so stark bedroht hat, dass wir fast - ohne die rettende Strategie (​damals die Ohnmacht) des Unterbewusstseins - gestorben wären. Genau an diesen Vorgang wurde unser Unterbewusstsein durch den Stich ​der Zecke erinnert. Das umso mehr, da wir „zufällig“ zur gleichen Zeit ​die gleichen Probleme hatten, als wir selbst bzw. unsere Vorfahren ​von Feinden (diesmal jedoch von Personen bzw. Tieren) gestochen ​wurden. 

Überqualifizierte Strategien

Damals musste das Unterbewusstsein aus seinem Erfahrungsschatz heraus ein vergleichbares Bild ​hinzuziehen, um die ​lebensrettende Strategie 'Ohnmacht' zu konstruieren​. Diesmal war es ein vergleichbar „harmloser“ Stich ​von einen kleinen Tier. Damit sind jedoch die vorhandenen Strategien​ ​für den Vorfall überqualifiziert. Sie bedrohen jetzt unser Leben anstatt es zu retten. ​Es kann sich über Jahre hinweg ​hinziehen, ​dass das Unterbewusstsein in unserem Alltag immer wieder die Wiederholung ​von Bissen und Stichen erlebt und das nicht unbedingt mehr von einer Zecke. Es kann im Alltag, die Mutter, der Vater, der Arbeitgeber, der Lehrer, der Partner, …, sein, die uns täglich im übertragenen Sinne stechen und beißen.

Das ​geht solange weiter, bis wir unserem Unterbewusstsein ein neues Bild unserer Stärke, unseres Selbst-Bewusstseins, unserer Selbst-Regelungsfähigkeit und Selbst-Heilungsfähigkeit vorzeigen. Diesem stimmen wir zu, indem wir sagen, dass es gut für uns ist und von dem wir wollen, dass es werde. Ab dem Moment fängt auch unser Unterbewusstsein an, Strategien zu konstruieren, die unserem Willen gemäß verlaufen und gut für uns ​sind. Sie werden uns nicht mehr stressen, Ressourcen rauben und unsere eigentlichen Potentiale ​verhindern. Sie machen uns mutig und stark. Sie geben uns Selbst-Bewusstsein.

Welchen Ansatz verfolgt die Ganzheitsmedizin? 

​Der Ansatz der Ganzheitsmedizin setzt somit beim Stress an, der in Begleitung der Borreliose aufgrund der vom Unterbewusstsein für uns unwillentlich konstruierten Strategien auftritt bzw. wie „zufällig“ im gleichen Moment sogar real durch unsere Umgebung abläuft, zu dem der Zecken​stich aufgetreten ist. 

​Jeder weiß, dass Stress der Faktor Nummer 1 ist, der unser Immunsystem soweit ​aufbrauchen kann, dass es sich gegen fremde Eindringlinge, wie in diesem Fall die Borrelien, nicht mehr zu Wehr setzen kann und sogar in eine Ohnmacht geht. Das erkennt man ja auch an den besprochenen Ergebnissen der verschiedenen Testergebnisse.

Das Wort Biss bzw. Stich ruft bei jedem von uns ein Bild ab: „Einem werden immer wieder kleine Nadelstiche zugefügt. Man verbeißt sich in etwas. Man hat nicht den richtigen Biss. Etwas stichelt. ...“ 

Was könnten ​auslösende Gefühlsinhalte sein, an die der Stich ​der Zecke erinnert?

Je komplexer, d.h. je bunter die Lyme-Borreliose in unserem Organismus abläuft, je bunter sind auch die Gedanken- bzw. Gefühlsinhalte, welche die Strategien beim Unterbewusstsein abrufen und damit Stress erzeugen. Die Buntheit der Borreliose dehnt sich in drei Stadien von der Haut ausgehend auf viele verschiedene System im Körper aus (siehe Bereliose Stadium 2).

Welches sind ​die geistigen, gedanklichen wie psychisch-seelischen Inhalte bei den betroffenen Systemen?

  • ​Nervensystem: Im Wesentlichen steht beim Problemen im Nervensystem weitgehend ein Trennungskonflikt dahinter. Man hat Angst sich zu trennen, zunächst von den Eltern, weil man dann nicht mehr existentiell versorgt ist. Später überträgt sich das auf Arbeitgeber, Partner, usw. Man tut wiederwillig das, was von einem verlangt wird. Man wird dabei aber gedemütigt. Man fühlt sich nicht ernst genommen. Es fehlt das Selbst-Vertrauen. Man traut sich nicht, für sich und sein Leben die Verantwortung zu übernehmen. Innerhalb dieses Trennungskonflikts gilt dann Folgendes:

      Allgemein: Man hat das Gefühl, dass man etwas nicht mehr wegbringen, d.h. lösen kann. Dass das Gehirn austrocknet, dass man nicht mehr gut genug denken kann. Dass man sich nichts mehr merken, nichts mehr behalten kann. Dass man Rechenaufgaben nicht versteht.

      Trigeminusneuralgie:Man hat Angst das Gesicht, d.h. das Ansehen zu verlieren. Man lässt sich daher lieber lächerlich machen oder bloßstellen.

      Facialisparese: Man lässt sich zum Narren machen. Man hat Angst sich vor der Familie, in der Schule, bei Freunden, … zu blamieren.

      Kalter“ Schlaganfall: Gebannt-Seins-Angst, d.h. man glaubt sich nicht mehr bewegen zu dürfen, können oder wollen. Das kann die Gesichtsmuskulatur betreffen. Angst zum Narren gemacht zu werden. Schulter-Rücken-Muskeln: Vor Jemanden oder Etwas nicht ausweichen zu können. Bein-Arm-Beuge- und Beziehmuskeln: Jemanden oder Etwas nicht festhalten, heranziehen, umarmen zu können. Bein- und Arm-Strecker- und Abspreiz-Muskulatur: Jemanden oder Etwas nicht wegbekommen, wegdrücken, wegschlagen, wegtreten, wegstoßen oder abwehren zu können. Bein allgemein: Nicht ein noch aus zu wissen, nicht fliehen, nicht mitkommen, nicht schnell genug laufen, nichttanzen, nicht balancieren, …, zu können.

      Gehirnhaut-Nervenentzündungen: Moralisch- intellektueller Selbstwertkonflikt.

  • Auge: Angst, jemanden aus den Augen zu verlieren, den Blickkontakt zu verlieren. 
  • Haut: Hautkontakt haben oder nicht haben wollen, können. Der Körperkontakt reißt ab. Man verliert ​den Kontakt zu einem geliebten Menschen, ​man wird im Stich gelassen.
  • Herz: Man verliert oder trennt sich von seinem Partner, seine​m Arbeitsplatz oder Rang, seinem Haus, seine​m Betrieb, seinem Geld. Es zerreißt mir das Herz. Das Herz erkaltet. Das Herz bleibt stehen, …, fängt zu stolpern an.
  • Knie-, Hüft-, Wirbelsäulen und andere Gelenke: Selbstwert-Konflikt, es ist einem nicht möglich durch richtige Vorwärtsbewegung sich von etwas oder einer Person zu trennen. Bei Menschen, die ihre Leistungsfähigkeit über die Vorwärtsbewegung im eigentlichen wie übertragenen Sinne definieren, finden bei Hüft- wie Knieprobleme zu keinem Selbstbewusstsein. Das sind meist Sportler, wie aber auch verschiedene Berufe, die bei der Arbeit den Einsatz dieser Gelenke verlangen.

Welchen biologischen Zweck verfolgt das Unterbewusstsein mit den „bunten“ Symptomen und Veränderungen ​bei der Lyme-Borreliose​?

Letztlich steckt hinter den strategisch ausgelösten Symptomen, dass unser Unterbewusstsein und damit ​unser Innerer Arzt möchte, dass wir durch Wandlung und Entwicklung, d.h. einer Auf- und Verarbeitung der als Trauma erlebten Konflikte endlich vorankommen und unser Selbst (Ich) fördern. Damit würden wir die bis dahin akzeptierten Demütigungen, die Nicht Anerkennung, das Lächerlich-gemacht-werden, den Verlust von Menschen, …, usw. endlich loswerden. Wir sollen lernen, ​Selbst-Bewusstsein aufzubauen und so zu unserem Selbst zurückzufinden und nicht ständig ein Fremd-Ich zu leben, um vermeintlich geliebt und akzeptiert zu sein und scheinbar integriert zu werden. Wir müssen uns im übertragenen Sinne vom Fremd-Ich trennen und das eigene Ich ​leben, um wieder Lust am Leben zu haben und weniger Lust am Sterben.

​Frage an Sie, lieber Leser, liebe Leserin: Kennen Sie das aus Ihrem Alltag?

Biologisch gesehen sind es aus Sicht des Unterbewusstseins wichtige funktionell​e Prozessabläufe, die ​das Überleben sichern sollen. ​Je mehr sich ​jedoch Trennungskonflikte anhäufen, umso ausgedehnter ​werden die eingetretene Ohnmacht​, die Unterdrückung​, das sich Nicht-wehren-können ​und die ​notwendigen Prozesse, die dann erheblich zu stressen anfangen, und Ressourcen verbrauchen. Je mehr Ressourcen verbraucht werden, umso weniger kann man seine eigentlichen Möglichkeiten (Potentiale) leben. Da die Borreliose solange nicht wirklich gestoppt werden kann, solange man seine Trennungskonflikte aufrechterhält, wird die Lyme-Borreliose immer bunter. Wie bunt sie im Laufe von Jahren werden kann, kann man mit Hilfe der Stimm-Frequenz-Analyse sichtbar machen.

SFA-Check

Es entsteht so zunehmender Stress durch Angst, Frust, Freudlosigkeit, Depression, …, usw., aber auch Wut, Aggression, Hass, Neid, Eifersucht, …, usw. Körperlich entstehen Symptome und erhebliche Funktionseinschränkungen im Bereich der Gelenke, der Muskeln und des gesamten Stütz- und Bewegungsapparates. 

​Die ganzheitsmedizinische​ Diagnose und Therapie ​der vom Unterbewusstsein ausgelösten Strategien​

Ein entsprechendes Messwerkzeug, das in sich die Möglichkeit integriert hat, diese im Unterbewusstsein abgelegten Bilder zu decodieren gelingt heute mit de​r Stimm-Frequenz-Analyse sehr genau. Die Software wurde von ​mir aufgrund meiner 41-jährigen Erfahrung als Facharzt für Innere Medizin und Naturheilverfahren in den letzten 25 Jahren entwickelt und mit über 40-Tausend Patienten ​empirisch in seiner richtigen Aussagefähigkeit abgesichert.

D.h. das, was meine Software ​heute macht, kannte man schon sowohl in der Antike: Es gibt einen Bezug zwischen dem Klangbild der Stimme zu den im Unterbewusstsein abgelegten Klangbildern von Ereignissen. Deshalb trainiert die Phonologie bei Therapeuten das quasi Hören von beginnenden oder vorhandenen Krankheiten über das Klangbild der Stimme. Heute kann jeder, der ​meine Software einsetzt (oder einsetzen lässt), seine eigene Vergangenheit über das Klangbild seiner Stimme decodieren und so Krankheiten durch Entstressung seines Alltags vorbeugen. Genauso gelingt ​dies bei vorhandenen Krankheiten - durch Entstressung für eine bessere Lebensqualität zu sorgen.

Das Smiley-Konzept

​Die Stimm-Frequenz-Analyse ist eine Säule des Smiley-Konzepts. Die andere ist die Stress-Stopp-Methode. Sie stellt für den Stressabbau ausführende Methoden zur Verfügung, aus denen man auswählen kann. Die ausgewählte Methode wird dann zusammen mit den von der SFA erstellten therapeutischen Klängen eingesetzt.

Jede Form von medikamentöser Therapie, chemischer oder biologischer Art, wie auch physikalisch-mechanisch Therapien behandeln letztlich nur Symptome (​das sagt ​selbst die Schulmedizin in vielen Fällen wie auch beim Völlegefühl). Heilung, so sag​en Schulmedizin und Ganzheitsmedizin kann sich der Patient letztlich nur selbst. Dazu muss er aber wieder zur Selbst-Regulations- und Selbst-Heilungs-Fähigkeit zurückfinden. Das gelingt mit dem Smiley-Konzept, indem er wieder sein Lachen, seine Lust am Leben zurückgewinnt.

Teil 3 – Das Leben aufräumen

Das Leben aufräumen

Nachdem wir nun gelernt haben, wie man Stressursachen erkennt und ausräumt, können wir uns mit dem Thema Das Leben aufräumen beschäftigen. Was ist damit gemeint?​

Alle erreichbaren Stresse nach und nach ausräumen

Nun, es ist die Aufgabe, ALLE Stresse, die uns belasten, zu identifizieren und auszuräumen. Warum? Weil wir – je weniger negativ wirkender Stress auf uns einwirkt – immer positiver, konstruktiver, letztlich glücklicher leben können. Wenn das für dich erstrebenswert ist, dann lies bitte weiter.

Stress benennen und sammeln

Als Erstes schauen wir uns an, was uns an körperlichen oder psychischen Beschwerden plagt. Das kann ein Altersfleck sein oder eine Arthrose, ein Jucken, ein Pickel im Gesicht usw. usw. Auf der psychischen Seite sind alle negativen emotionalen und geistigen Zustände gemeint, zum Beispiel nachlassendes Gedächtnis, Vergesslichkeit oder Eifersucht, Trauer, Scham, Schuld usw.

Wenn wir systematisch vorgehen wollen, dann machen wir zunächst eine Stoffsammlung. Dieses Sammeln darf ruhig ein paar Tage oder gar Wochen dauern. Sie dauert eben so lange, bis wir zufrieden sind und wir glauben, alle relevanten Stresse und Probleme erfasst zu haben.

Stress hierarchieren

Diese Stoffsammlung hierarchieren wir. Mit anderen Worten, wir sortieren sie nach Wichtigkeit für uns selbst (das, was wir am ehesten loswerden wollen steht oben – je weniger wichtig, desto tiefer steht es in der Liste).​

Stressliste abarbeiten

Dann gilt es zu entscheiden, von welcher Seite her man die Liste abarbeiten will. Für beide Seiten gibt es gute Argumente.

Ein Argument für den Anfang von oben ist zum Beispiel, dass man dann das schwierigste Problem schon vom Hals hat und man es damit dann wesentlich leichter hat, das nächst schwierigere Problem anzugehen. Nachteil ist natürlich, dass das schwierigste Problem meist auch die längste ​Aufwandsszeit benötigt.

Ein Argument für den Anfang von unten ist beispielsweise, dass man es mit dem leichtesten Problem zu tun hat und man es deswegen wahrscheinlich auch in der kürzesten Zeit lösen kann und schon bald ein Erfolgserlebnis hat. Der Nachteil ist, dass man die Gesamtlast der Stresse und Probleme nur unwesentlich leichter macht.

Nur durch TUN kommst du weiter

Wie auch immer du dich entscheidest – bitte sei dir bewusst, dass nur das TUN dich weiterbringt. Wenn du nichts tust, wird sich auch nichts ändern. Erfolgreiche Lebensaufräumer sind daher ständig am Werk und arbeiten an ihrer Liste.

Für jedes Problem, für jeden Stress solltest du im Rahmen des Smiley-Konzepts eine Stimm-Frequenz-Analyse machen. Sie wird dir entscheidende Hinweise auf die Ursachen geben. Hast du sie dann endgültig identifiziert, kannst du sie ausräumen. Wie man das macht, wird ausführlich im Artikel Stressursachen ausräumen geschildert.

Jetzt wirst du dir vielleicht sagen, dass das ja viel zu teuer ist und du dir das nicht leisten kannst. Wenn du wirklich zu den Lebensaufräumern gehörst, dann werden wir dir jedoch weit entgegen kommen, denn Menschen, die ins TUN kommen, wollen wir unterstützen. Schau dir daher unsere Preisliste an und lass' dich überraschen.

Das Smiley-Konzept

Smiley positiv

oder

Die Persönlichkeit in der Stimme

Von Dr. Arno Heinen

Grundtyp und Stresstyp als Produkt von Konstitution, Kondition und Konditionierung

Es war Sokrates Ausspruch: „Sprich zu mir, damit ich sehe, wer Du bist.“ und die Erfahrung, die ich als Arzt mit über 40-jähriger Praxis im Umgang mit Patienten und dem Klang ihrer Stimme gemacht habe. Beide machten mich neugierig, über die Stimme zu erforschen, wer der Mensch, der da vor mir steht, wirklich ist, welche Eigenschaften er hat, ob er gesund oder krank ist, usw.

Noch heute wird in der Phonologie/Logopädie das Ohr des Behandlers trainiert, um aufzudecken, was den Klienten tatsächlich bedrückt. Sokrates, die Phonologen und Logopäden sehen das „Kranke“ zunächst nur im Zusammenhang mit einem schlechten Stimmausdruck, den es zu rhetorischen Zwecken zu verbessern gilt. Sie waren sich aber bereits bewusst, dass dies nicht optimal möglich ist, ohne das Kranke im Menschen zu beseitigen.

Jede Mutter weiß es

Es ist aber auch die Erfahrung jeder Mutter, dass sie an der Stimme wahrnehmen kann, ob es ihrem Kind gut oder schlecht geht, ob es aggressiv, ängstlich oder panisch ist. Mir wurde klar, dass die Stimme – selbst durch eine bewusste Lüge – nicht so verstellbar ist, dass die wirkliche Persönlichkeit, die tatsächlichen Eigenschaften, Gesund- oder Kranksein verborgen werden könnten. Es ist immer alles so zu erkennen, wie es tatsächlich ist. Was lag somit näher, als mit Hilfe eines Rechners zu versuchen, dies objektiv auch in einem Diagramm darzustellen und zu dokumentieren.

Der Rechner wird es richten

Ziel sollte es sein, eine Typendarstellung zu bekommen, die unabhängig von der Situation oder einer subjektiven Beantwortung eines Fragebogens und frei von der Beurteilung eines Dritten objektiv und unverfälscht erkennen lässt:

  • Wer ist es, den ich da vor mir habe, eigentlich?
  • Was sollte er für Eigenschaften haben?
  • Welche Eigenschaften davon sind ihm aber „wegtrainiert“ worden, durch Erlebnisse „abhanden“ gekommen?
  • Welche Ursachen stecken tatsächlich hinter einer Krankheit?
  • Ist Krankheit wirklich nur eine definierbare strukturelle Veränderung im Körper, oder ist sie nicht die unter Umständen eine zur Struktur gewordene Veränderung der Persönlichkeit?
  • Steckt damit in einer Krankheit nicht die Gesamtheit dessen, was heute als Konstitution, Kondition und Konditionierung in Zusammenhang mit Krankheit gebracht wird?
  • Wenn ja, ändert das die Stimme so, dass ich in Umkehrung aus der Stimme erkennen kann, wie und wann den Klienten eine Erfahrung so verändert hat, dass er krank geworden ist bzw. dabei ist, krank zu werden?

Emotional-funktionelle Diagnostik

Die Idee, mit Hilfe der Stimme eine objektive, emotionale, funktionelle und medizinische Diagnostik und Krankheitslehre aufzubauen war damit geboren. Anders als andere Ansätze sollte diese Krankheitslehre den Organismus – in Folge seiner Kommunikation mit sich selbst und seiner Umgebung – neben der oben beschriebenen Sichtweise zusätzlich unter Aspekten zahlreich miteinander verknüpfter Regelkreise und Wissen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), des Nada Brahma, der Homöopathie, der Spagyrik (Paracelsus-Medizin) und der anthroposphischen Medizin (Rudolf Steiner) betrachtet werden.

Die Stimm-Frequenz-Analyse war geboren

Tatsächlich entstand mit der Stimm-Frequenz-Analyse ein objektives, diagnostisches System, das Krankheit mit Persönlichkeitsmerkmalen und -verhalten verbindet. Krankheit wäre so als das „Fremd-Ich“ im „Ich“, das die Gestalt einer krankhaften Struktur angenommen hat und so im Organismus lebendig und ihm zugehörig geworden ist.

Gesund werden

Gesund werden kann dann letztlich nur der Mensch, der bereit ist, das Fremd-Ich zu entfernen und wieder das „Eigen-Ich“ zu leben. Das dies jedoch oft ein sehr unbequemer Weg sein kann, hat sich sicherlich herumgesprochen. In jedem Fall muss die Angst vor der Angst, die Angst vor dem Schmerz und die Angst vor der Angst mit dem Schmerz überwunden werden und das mit einem Körper, der immer wieder versucht, den Weg des geringsten Widerstandes mit dem geringst möglichen Energieaufwand zu gehen. Der Energieaufwand ist jedoch nur zunächst geringer.

Das „Fremd-Ich“

Mit Zunehmender Umsetzung des Fremd-Ichs in eine strukturelle Form, d.h. das Fremd-Ich zu einer Struktur von mir wird, wird der Energieaufwand zur Verfestigung immer größer. Das fatale dabei ist, dass dazu immer mehr Struktur des eigenen, tatsächlichen Ichs abgebaut und in freie Energie verwandelt wird, so dass das eigene, ursprüngliche Ich verschwindet und das Fremd-Ich immer mehr Platz einnimmt. Aus einer zunächst gewinnbringenden Symbiose, die dem Eigenen-Ich beim Überleben geholfen hat, wird so auf einmal ein übermächtiges, schmarotzendes Fremd-Ich.

Das Fremd-Ich eine Konstruktion meines Unterbewusstseins?

Ist einmal ein solch übermächtiges, schmarotzendes Fremd-Ich in mir installiert, raubt es mir täglich immer mehr Energie, Ressourcen (Vitalstoffe) und Potenziale (eigene Eigenschaften). Dann sollte man sich die Frage stellen: Wie konnte es zu diesem Fremd-Ich in mir überhaupt kommen? Wer ist der eigentlich Verantwortliche, der mir unwillentlich solch ein Fremd-Ich installiert hat? Gibt es einen Weg das Fremd-Ich wieder los zu werden?

Die These der „konstruierten Emotionen“

Die These von der neurowissenschaftlichen Professorin Lisa Feldmann Barett („Die konstruierten Emotionen“) gibt auf diese Fragen eine eindeutige Antwort. Sie setzt neue Maßstäbe im Denken wie ein Fremd-Ich installiert wird und damit wann und wie Krankheit infolge eines solchen Fremd-Ichs beginnt. Aus dieser These heraus leitet sich ab, wann und wie Gesundheit und ein langes Leben bei voller Vitalität möglich wird. Und warum körperliche, geistige sowie psychisch-seelische Symptome von Ärzten noch nicht mit einer Krankheit verknüpft werden können, da sie zu einer Strategie gehören, die das Unterbewusstsein in der Vergangenheit „konstruieren“ musste, um in einer bedrohlichen Situation überleben zu können.

Diese Konstruktion einer in der Vergangenheit notwendigen Strategie findet im Hier und Heute immer noch statt, sobald das Unterbewusstsein in einer Alltagssituation beim Scannen auf ein oder mehrere Bilder trifft, die eine mehr oder weniger große Übereinstimmung mit der Alltagssituation im Damals haben. Da die Situation im Jetzt aber meist nicht mehr die gleiche Lebensbedrohlichkeit besitzt wie in der Vergangenheit, ist die Strategie für den Betroffenen eher stressend, d.h. sie steigert Tag für Tag seinen Stresslevel und kostet ihn Energie, Ressourcen und Potenziale.

Welches Problem entsteht daraus für den Arzt?

Das Problem, das für einen Arzt aufgrund einer konstruierten Strategie entsteht, besteht darin, dass dieses aufgrund eines sich täglich steigernden Stresslevels Symptome erzeugt, die solange mit keiner der über 40.000 im medizinischen Lexikon der Schulmedizin beschriebenen Krankheiten in Verbindung gebracht werden können, solange sie lediglich auf der nichtstofflichen Ebene (Bildebene) verbleiben und somit nicht von einem diagnostisch anerkannten Verfahren erfasst werden können. Die einzige mir bisher bekannte Messmethode, die in diesen nichtstofflichen Bereich „hineinmessen“ kann ist die von mir entwickelte Methode der Stimm-Frequenz-Analyse (SFA). Wird diese Methode nicht angewandt, rennen Patienten von Arzt zu Arzt, ohne dass der Arzt eine Krankheit diagnostizieren kann. Solange gilt der Patient als Hypochonder, eingebildeter Kranker oder gar als psychisch Erkrankter. Um den Patienten nicht vor dem Kopf zu stoßen, setzt dann der Arzt statt einer korrekten Diagnose vor das Organ, bei dem die Symptome auftreten, meist das Wort idiopathisch oder funktionell und spricht von psycho-somatischen Vorgängen bzw. Stress.

Der Arzt liegt zwar mit seiner, wie er es nennt, psychosomatischen Diagnose richtig, erkennt aber Mangels Offenheit für neue wissenschaftliche Erkenntnisse in der Neuropsychologie nicht, dass die Symptome zu einer vom Unterbewussten konstruierten Strategie gehören. Und er erkennt nicht, dass diese Strategien durch ein neues Bild im Unterbewusstsein gestoppt werden könnten, damit es letztendlich nicht zu einer realen Krankheit kommt.

Das Smiley-Konzept

Das Smiley-Konzept nach Dr. Arno Heinen beruht auf der Ausführung einer Stimm-Frequenz-Analyse (SFA) und einer Aufarbeitung eines Ereignis- und Verhaltens Musters (Stress-Stopp-Methode). Es setzt neue Maßstäbe im Denken, wann und wie Krankheit beginnt, wann und wie Gesundheit und ein langes Leben bei voller Vitalität möglich wird und wann und wie körperliche, geistige wie psychisch-seelische Symptome noch mit keiner Krankheit verknüpft werden können, sondern zu einer Strategie gehören, die das Unterbewusstsein in der Vergangenheit „konstruieren“ musste, um in einer bedrohlichen Situation überleben zu können. Die abgespeicherten Bilder machen somit den Menschen nicht zu einem Opfer, d.h. sie zeigen kein Täter-Opfer-Erleben an. Sie zeigen vielmehr, wie man in einer bedrohlichen Situation überlebt hat. Auch das sollte für ein neues Denken in der Neuro-Psychologie und -Biologie sorgen.

Das Smiley-Konzept hilft mit der SFA, die im Unterbewusstsein in Bildern abgespeicherte Vergangenheit zu dekodieren und ins Bewusstsein zu holen. Die bewusstgemachten Bilder können dann vom Klienten mit der Smiley-Skala von -10 bis +10 beurteilt und so in ihrer Bedeutung für den Alltag eingeschätzt werden. Da der Klient seine Bestätigung für die Richtigkeit selbst gibt, ist die zahlenmäßige Einschätzung als zu 100% richtig anzusehen.

Stress-Skala

Die Abbildung zeigt die Smiley-Skala, mit der eine konstruierte Strategie, d.h. der täglich erreichte Stress-Level zu jedem körperlich, geistig und psychisch-seelisch auftretende Symptom eingeschätzt werden kann. Je näher man der +10 kommt, desto näher ist man seinem Ziel gekommen. Kommt man bei +10 an, hat man sein Ziel erreicht.

Informationen aus der Vergangenheit

Dr. Arno Heinen sagt: „Nur in der eigenen Vergangenheit sind eindeutige Ursachen von Symptomen zu finden.“ Es zeigt sich, dass die Symptome ursprünglich einmal zu einer Strategie gehörten, die das Unterbewusstsein konstruiert hatte, um in einer gefährlichen Situation überleben zu können. Das Smiley-Konzept zeigt, wie mit der Aufarbeitung der durch die SFA aufgedeckten Verhaltensmuster ein Weg gefunden werden kann, mittels dessen das Unterbewusstsein anstelle der alten Muster in Zukunft neue Verhaltensmuster verwendet, die nicht mehr zu übersteigertem Stress führen.

Der wichtigste Vorgang innerhalb des Smiley-Konzepts ist die Bewusstmachung und Einschätzung der Vergangenheit und der mit dem freiem Willen entschiedenen Zukunft. Es tilgt sozusagen den betreffenden Stress. So können stressbedingte Krankheiten vermieden werden.

Hilflose Schulmedizin

Mit ihrem heutigen Wissen (1) kann die Schulmedizin viele Vorgänge, die zu chronischen, lebensbedrohlichen Krankheiten führen, mit ihren diagnostischen Methoden nicht rechtzeitig erkennen. Ein Arzt erkennt Krankheit erst dann, wenn sie sich im Labor oder den bildgebenden Verfahren eindeutig abbildet. Um eine echte, grundlegende Vorsorge auszuführen ist es jedoch zu diesem Zeitpunkt schon zu spät. Der Stress arbeitet im Klienten unermüdlich daran, dass in ihm eine chronische Krankheit entsteht, das sogenannte Fremd-Ich. Es bedarf daher eines Messinstruments, das die im Unterbewusstsein in Bildern abgelegte Vergangenheit decodieren kann, welche die angesprochenen überlebensnotwendigen Verhaltensmuster bestimmt und die heutigen Reaktionen im autonomen Nervensystem hervorruft.

Ich habe mit der Stimm-Frequenz-Analyse aufgrund meiner Studiengänge und Berufserfahrung (2) in über 25 Jahren Entwicklungs- und Programmierarbeit ein solches Messgerätentwickelt. Das Smiley-Konzept und damit die SFA und die Stress-Stopp-Methode sind heute das Ergebnis, das ich mit Hilfe von über 40-Tausend Stimm-Frequenz-Analysen und in zahlreichen Studien, die auf internationalen Kongressen vorgetragen und diskutiert wurden, empirisch absichern konnte.

Wenn du noch ausführlichere Informationen haben willst, dann schau dir unsere Videoserie an. Wenn wir dich jedoch jetzt schon überzeugt haben, dann klicke hier zum Buchen des Smiley-Konzepts. Direkt nach dem Bezahlvorgang kannst du deine Stimmproben abgeben* und die Ergebnisse per Email in Empfang nehmen. Also – bis gleich!


Eins

Zu den Theorien, für die sich die Schulmedizin öffnen sollte, um die Bedeutung der Bilder zu verstehen, gehören zum Beispiel:

  • Die „Theorie der konstruierten Empathien“ der Professorin Luise Feldmann Barett.
  • Der Nobelpreis in Medizin an Professor Eric Kandel für den wissenschaftlichen Nachweis, dass sich alle Vergangenheitsereignisse als Bilder im Unterbewusstsein auf neuronale Netzwerke abspeichern und so die Hirnplastizität erweitern. Und, dass die Bilder für das Leben gefährdende Ereignisse tatsächlich ein Reaktionsgedächtnis darstellen. (Die Bilder entsprechen einer Alarm-Bibliothek, die sämtliche Erfahrungs- und Verhaltensmuster beinhaltet, die Menschen je erlebt haben. Diese tragen, so die Epigenetik, häufig dazu bei, dass chronische Krankheiten generationsweise auftreten. Durch Auflösen des Stresse wird die Gefahr, dass eine chronische Krankheit weitervererbt wird, aufgehoben.)
  • Die Gedanken eines Professors Gerald Hüthers, der die Bilder als Grundlage für das Unterbewusstsein sieht, das daraus Strategien für das Überleben ableitet.
  • „Die Polyvagale Theorie“ des Professor Stephen Porges (Universität North Carolina, USA).
  • Die These von Dr. Arno Heinen, dass die Bilder sich gemäß dem Weltbild der Pythagoräern und des Nada Brahma als Sinfonien abspeichern und so die Geometrie feinstofflichen Felder, insbesondere die des „Morphogenetischen Feldes“ von Sheldrake bestimmen.
  • Das heutige Wissen, dass feinstoffliche Felder das System der Meridiane bilden.
Zwei

Abgeschlossenes Physik- und Mathematikstudium, abgeschlossenes Medizinstudium, abgeschlossene Facharztausbildung für Innere Medizin, abgeschlossene Ausbildung in Naturheilverfahren, mittlerweile 41-jährige Erfahrung als Arzt und eines nochmaligen 6-jährigem Studiums mit Begleitung 2-er Diplomarbeiten in der Theoretischen Physik ... u.a. über die Übertragbarkeit quantenphysikalicher Theorien in die Medizin (Neue Biologie) wie die Auswertung biologischer Signale mittels einer Zeitreihenanalyse. Für die Stimm-Frequenz-Analyse wählte er einen spezifischen Algorythmus innerhalb der Zeitreihenanalyse aus, der der Frequenzanalyse des menschlichen Ohrs gleicht.

Teil 2 – Stressursachen ausräumen

Stressursachen ausräumen

Um Stressursachen auszuräumen, muss man die Verdrahtung, die vom auslösenden Moment zu einer negativen Vorstellung und damit zu Stress führt, ändern. Dazu schlagen wir hier einige Methoden vor, die alle das Gleiche machen: Sie ändern die innere Einstellung hin zum Positiven.

Methode auswählen

Die Reihenfolge spielt hier keine Rolle, bitte wähle die Methode aus, die dir am geeignetsten erscheint. Selbstverständlich kannst du auch wechseln, wenn dir eine vorher geeignet erscheinende Methode doch nicht zusagt, oder in der Praxis zu schwierig für dich durchzuführen ist.

​Um gute bis sehr gute Ergebnisse zu erzielen, brauchst du keine der Methoden! Es genügt den Ereignis- oder den ​Seelenklang (1) mehrmals täglich (oder einmal täglich eine halbe Stunde lang) anzuhören und dabei das positive Ergebnis im Kopf zu haben. Das Verwenden einer der Methoden bringt dir jedoch eine starke Vertiefung der Wirkung, die du vielleicht nicht auslassen solltest.

​​(Unvollständiger) Überblick

​Die Bänderübung
Hier werden auf symbolischer Ebene die Verbindungen zu einer stresserzeugenden Situation (auch Person) getrennt.

Ho'oponopono

Das ist eine Methode aus dem hawaiianischen Schamanismus, welche Situationen (auch Personen) aus einem anderen Blickwinkel betrachtet und es damit ermöglicht, aus negativen Einstellungen herauszutreten.

Die Bühler-Methode

Dr. Claus Bühler hat seine Methode entwickelt, um die vielen kleinen Wehwehchen des Lebens auszuräumen – seien es Krankheiten oder psychische Zustände. Seine Methode verwendet einen Tensor​.

Bewusste Augenbewegungen

Aus dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP) kommen bewusst vorgenommene Augenbewegungen, die immer jeweils zwischen der negativen Vorstellung zur positiven Zielvorstellung wechseln. Die negative Vorstellung liegt dabei immer in der einen und die positive Vorstellung in der anderen Hirnhälfte. Durch die Augenbewegung gibt man dem Unterbewusstsein den Auftrag, die Verdrahtung zu den bisher eingestellten Vorstellung abzubauen und zu den neuen Vorstellungen hinzubauen. Ab diesem Moment orientiert sich dann das Unterbewusstsein vorrangig an den neuen Vorstellungen.

​Beidseitiges Klopfen

​Ebenfalls aus dem NLP kommt das bilaterale Klopfen. Es kann vor allem bei Neugeborenen, Kleinkindern und älteren Menschen, die Probleme haben, die schnellen Augenbewegungen aus 4. auszuführen, als gleichwertiger Ersatz angesehen werden. lm Takt der Musik werden beide Brusthälften, Oberschenkel oder Schultern geklopft. Alternativ können bei Neugeborenen und Kleinkindern auch beide Oberarme im rhythmischen Wechsel leicht eingedrückt werden.

Der Jager-Code

​Der Yager Code - auch Subliminal-Therapie genannt - ist eine von Dr. Edwin Yager (USA) entwickelte und klinisch getestete, effiziente Therapiemethode, die eine wertvolle Alternative zur Hypnosetherapie darstellt. Der Yager Code nutzt die jedem Menschen zugängliche Möglichkeit, das sich das Unbewusste mit dem Bewusstsein austauschen kann. Dieser Austausch passiert vorgestellt auf einer schwarzen Tafel mit weißer Kreide. Der Mensch kann so jede Frage bezüglich seines Stresses an das Unterbewusstsein stellen und kann die Antwort schriftlich auf der Tafel mit weißer Kreide geschrieben ablesen.

Die Strichmännchentechnik

Jacques Martels Strichmännchen-Technik ist eine einfache und hochwirksame Selbstcoaching-Methode zur Persönlichkeitsentwicklung, die hilft, durch Visualisierung Gegebenheiten zu akzeptieren, loszulassen und darauf zu vertrauen, dass das Richtige passieren wird. Mit einfachen Strichzeichnungen nach einem ganz bestimmten Schema kann man sich von bewussten oder unbewussten Abhängigkeiten, konkreten Ängsten oder bestimmten Personen lösen oder ungute Erinnerungen und Situationen loslassen. Die Methode ist leicht umsetzbar (eine einzelne Anwendung dauert nur zwei, drei Minuten) und sorgt schnell und wirkungsvoll für positive Veränderungen im Leben.

Eins

Ausführliche Anleitungen im Anwendungs-Skript für die Stimm-Frequenz-Analyse.

Teil 1 – Stressursachen erkennen

Woher kommen Symptome, Krankheit und Leid? Sie kommen von nicht verarbeiteten Erlebnissen aus der eigenen Vergangenheit. Immer wenn im Alltag ein Ereignis auftritt, dass Ähnlichkeit oder auch nur Teile enthält ​ wie gleicher Geruch, gleicher Geschmack, gleiches Geräusch​ (siehe Beispiele in den Fußnoten) ​ fängt unser Unterbewusstsein an, Strategien und Befehle zu konstruieren, mit der wir die Situation überleben sollen. Auf diese Konstruktion (Planung) können wir keinen Einfluss nehmen. Sie geschieht einfach, ohne das wir es wollen. Sehr oft ist jedoch die Alltagssituation nicht so, wie die Situation in der Vergangenheit. Ausgelöst werden aber die gleichen Reaktionsprozesse. ​Diese sind in diesem Umfang jedoch meistens nicht notwendig. Wir erleben sie als Symptome, wie wenn wir krank wären. Wir fühlen uns gestresst.

Mit Stress umgehen

Wir können uns das bewusst machen und dann unserem Unterbewusstsein willentlich ein neues Bild vorgeben, das es für seine konstruierten Strategien als ​Vorlage nimmt. So arbeitet man Hand in Hand mit dem Unterbewusstsein.

Stess selbst managen

Wenn wir uns darüber klar sind, dass wir selbst – und damit meine ich nicht unseren Verstand, sondern unser Unterbewusstsein – für unseren Zustand verantwortlich sind, dann ist auch klar, dass wir es nicht zulassen dürfen, diesen ​Zustand dem Einfluss anderer oder anderen Umständen zu überlassen. Wir sollten vielmehr das Heft selbst in die Hand nehmen und unseren Zustand selbst bestimmen.

Verantwortung übernehmen

Nun mag man fragen, wie das geht, und die Antwort lautet, Verantwortung für sein Tun zu übernehmen. Einfaches Beispiel aus dem Alltag: Man sieht in den Nachrichten schreckliche Szenen einer Katastrophe. Das löst Gefühle aus, die – unverarbeitet – zu körperlichen Reaktionen führen, die vielleicht zu muskulären Spannungen führen, die auf blockierte Energie zurückzuführen ist, was dann letztlich zu Schmerzen im verspannten Muskelbereich führt. (1)

Informationen bewusst filtern

Überlegt man sich, wie man hier Verantwortung übernehmen kann, so lautet die Antwort, dass man zunächst kontrollieren könnte, welche Informationen man an sich heranlässt. Das ist heute im Zeitalter der Falschinformation ein viel diskutiertes Thema, denn man muss sich immer fragen, wem es nutzt, solche Informationen zu verbreiten (auch wenn sie zutreffend sind!). Wenn man weiß, dass man ​bestimmte Informationen nicht verträgt, muss man sich fragen, warum man sie an sich heranlässt – und sie auch nur dann, wenn sich diese Frage zumindest befriedigend beantworten lässt, auch tatsächlich an sich heranlässt. (2)

Stress ​ die Folge schädlicher Informationen

Hat man die schädliche Information an sich herangelassen, gilt es mit deren Folgen ​ dem Stress ​ fertig zu werden. Das macht man, indem man sich von der Schädlichkeit befreit. Dazu gibt es die verschiedensten Hilfsmittel, derer man sich bedienen kann (3). Dabei gilt es, die innere Betroffenheit abzubauen und Distanz, die keine emotionale Nähe zum Thema mehr kennt, aufzubauen (zum Beispiel mit Hoʻoponopono).

Die Folge solcher Verwaltungsmaßnahmen​ wird sein, dass die betroffene Person, die Information verarbeitet ​– mit anderen Worten, ihre Schädlichkeit mindestens reduziert, wenn nicht gar vollkommen aufgehoben hat.

Fazit

​Kennt man die Informationen, die ​zu Stress im Betroffenen führen, kann man sie ausräumen, ent-energetisieren, ent-emotionalisieren – sie letztlich wertfrei und damit unschädlich ​machen.


​Was tun, wenn der Stress gar nicht bekannt ist?

Soweit zu aktuellen Informationen, zum altuellen Stress - was aber tun, wenn man die ursächlichen Informationen gar nicht kennt (siehe Beispiele ​in Fußnote 1), vergessen oder verdrängt hat? Nun, dafür gibt es inzwischen Methoden und Werkzeuge, die einem da weiter helfen.

​Stress-Analyse

Dazu gehört u.A. die Stimm-Frequenz-Analyse nach Dr. Arno Heinen. Die dahinter steckende Analysemethode kann sowohl das Thema der verletzenden Information als auch den ungefähren Zeitpunkt des Kontakts mit ihr aufdecken. Dazu werden emotionale und körperliche Zustände beschrieben, die damit in Zusammenhang stehen können. ​So ist ein Klient in der Lage, die Richtigkeit der Aussagen der Analyse zu bestätigen und sich damit auf den Weg zur Verarbeitung der schädlichen Information zu begeben. Mehr dazu in unserer Videoserie!

Eins

Das ist natürlich nur ein weitgehend vereinfachtes Beispiel. Hier ​drei ​reale Praxisbeispiele:

  • Bewusstlosigkeit auf einem Weihnachtsmarkt. Im Krankenhaus kann keine Ursache festgestellt werden.
    ​Es war letztlich eine Erinnerung an einer Szene in einem Kriminalfilm, den die betroffene Person gesehen hatte, in dem ein Mann vor einem Fischstand durch eine Kugel tot in sich zusammengebrochen ist. Genau dieses Bild kam der Person zusammen mit dem Fischgeruch in den Sinn und verursachte letztlich die Bewusstlosigkeit. Das Bild kam Ihr auf dem Weihnachtsmarkt plötzlich unbewusst in Erinnerung, da sie kurz vorher den Bericht im Fernsehen zu Morden durch Islamisten auf dem Weihnachtsmarkt gesehen hatte.
  • In einer U-Bahnstation am Bahnsteig bekommen Sie das Gefühl, Sie würden von jemand hinter Ihnen Stehenden auf die Gleise, auf denen die U-Bahn heranrauscht, geschubst und dann von der U-Bahn überrollt. Es steht aber niemand hinter Ihnen. Panisch rasen Sie aus der U-Bahnstation hoch an die frische Luft. Nach diesem Panik-Erlebnis steigen Sie nie mehr in eine U-Bahnstation herab. Sie fahren nie mehr U-Bahn.
    Es war ein Zeitungsbericht, der die Panikreaktionen ausgelöst hatte. Sie haben am Abend vorher einen Zeitungsbericht gelesen, dass ein am U-Bahngleis stehender Mensch beim Heranfahren der U-Bahn durch eine von hinten drängelnden Menschenmenge auf das Gleis geschubst worden ist. Der Geschubste wurde von der U-Bahn überrollt und starb.
  • Stellen Sie sich vor, Sie sehen einen Film, den Sie schon viele Male gesehen haben. Immer bei den gleichen Szenen werden Sie traurig und fangen Sie zu weinen an. Warum? Sie kennen doch den Film und Sie wissen genau, wie es weiter geht und endet.
    ​Es liegt daran, dass genau die Szenen, bei denen Sie jedes Mal in dem/den Filme(n) zu weinen anfangen Ihnen die Lösung angeboten wird für eine tiefsitzende Kränkung, die Sie zum Beispiel durch Ihre Mutter, Ihren Vater, Ihren Lehrer, Ihren Partner, …, usw. erfahren haben. Deswegen weinen Sie solange in den immer gleichen Szenen, bis Sie begonnen haben, Ihr Trauma mit Ihrer Mutter, Ihrem Vater, Ihrem Lehrer, Ihrem Partner, …, usw. von Ihnen aufgearbeitet wird.
Zwei

Im Fall unserer realen Beispiele aus der Praxis hatte die betreffende Person natürlich keine Wahl. Um so wichtiger ist es, die schädliche Information zu identifizieren und auszuschalten.

​Mehr dazu im nächsten Artikel: Stressursachen ausräumen

Diabetes Typ 2B ist ursächlich eine Folge von Stress!

Diabetes

Diabetes mellitus oder Zuckerkrankheit wird in der Medizin ursächlich ausschließlich mit einer Störung der Bauchspeicheldrüse in Zusammenhang gebracht. Die ​auftretenden Begleitsymptome bzw. Erkrankungen werden als durch die Zuckerkrankheit verursacht gesehen.

Erkannt hat die Medizin inzwischen, dass der Einfluss von Stress bei der Entstehung der Volkskrankheiten mit 60-80% höher einzuschätzen ist als zum Beispiel Rauchen, Bewegungsarmut und Übergewichtigkeit, die bislang als die Risikofaktoren „Nr.1“ galten.

Ein altes Stressmodell

Bei dieser Aussage bezieht sich die Medizin auf ein Stressmodell, das die Evolution für den Kampf mit äußeren Feinden, die das Leben bedrohen, vor Millionen von Jahren angelegt hat. Die Medizin glaubt, dass dieses Modell, ursprünglich bezogen auf Angreifer (wilde Tiere, Aggressoren, Mikroben, etc.), in genau gleicher Weise bei der Erzeugung von Stress, wie man ihn heute erlebt, seine Gültigkeit hat.

Danach wird der Organismus durch das autonome Nervensystem entweder auf Kampf, Flucht oder Ohnmacht (Totstellreflex) vorbereitet. Ein willentlicher Eingriff in den Ablauf wurde von der Evolution nicht eingeplant, weshalb der Verlauf als reflexartig beschrieben wird. Er dient fast ausschließlich der Bereitstellung einer freien Energie und Vorbereitung der verschiedenen Organsysteme auf die möglichen Reflexe. Oberstes Regelsystem für diesen Prozessablauf ist ausschließlich das autonome Nervensystem.

Und das neue Stressmodell

In einer neuen Vorstellung geht ein Modell nach Heinen 2005 bzw. ein modifiziertes Modell nach Heinen/Scherf 2007 bei Stress von einem Anpassungsprozess im Organismus mit dem Ziel aus, durch Arrangement mit den Anforderungen bzw. Herausforderungen des Stressfaktors zu überleben.

Die Innere Medizin beschreibt dazu den Stoffwechsel nach einem Angriff. In diesen Fall betrachtet man beim Diabetes Typ 2B Zucker als Stressfaktor. Der entstehende Stress ist also als eine evolutionärer Anpassungsprozess im Organismus in Reaktion auf diesen Stressfaktor und Diabetes mellitus Typ 2B als körperlich-strukturelle Anpassungsschwäche im Rahmen einer ungenügend ablaufenden Stressreaktion im menschlichen Organismus. Das kann die Folge von individueller Konstitution (Generationenerbe), Kondition (Lebensstil) bzw. Konditionierung (Kontext zu Erlebnis- und Erziehungsmuster) sein. Diabetes Typ 2B wird demnach nicht von einem Insulinmangelgeschehen infolge einer Zerstörung der Betazellen der Bauchspeicheldrüse verursacht, sondern durch den von Zucker ausgelösten Stress im menschlichen Organismus. Dies ermöglicht es, eine komplexe Ursachenfindung für Diabetes Typ 2B herzuleiten und ​seine sekundären Begleiterkrankungen mit in die Verursachungsprozesse mit einzubeziehen.

Ursachenfindung ist immer individuell

Bei der Ursachenfindung für den Diabetes mellitus Typ 2B ist deshalb die Identifikation individueller Stressreaktionen wichtig. Ausgehend von den beiden neuen Modellen werden diese sowohl vom autonomen Nervensystem als auch vom biologischen Rhythmussystem kontrolliert. Die DNS nimmt nur insofern Anteil an der Entstehung, als dass sie als konstitutionelle Voraussetzung betrachtet wird und die Stressreaktion individualisiert. Ziel der Stressantwort ist die Anpassung des Gesamtorganismus bzw. von Teilsystemen des Organismus an den Stressfaktor.

Stressbehandlung nach dem alten Modell

Zur Behandlung der wissenschaftlichen wie auch der laienhaften Aspekten von Stress nach dem alten Stressmodell werden Bewegung zum Abarbeiten der angesammelten Energie und Abbau von Adrenalin und Cortison vorgeschlagen. Die zurückgehaltenen Emotionen sollen, wo sich Gelegenheit bietet und man allein ist, herausgeschrien werden. Alternativ werden unterschiedliche Entspannungsmethoden vorgeschlagen: Autogenes Training, Beten, Muskelentspannungstest nach Jacobsen, Yoga, etc.. Zur besseren Vorbereitung auf Arbeit, Arbeitgeber, Partner, Sozialstand etc. wird ein Persönlichkeitstraining vorgeschlagen.

Stressbehandlung nach dem neuen Modell

Dem entgegen zielen die neuen Stressmodelle auf eine Unterstützung des natürlichen Anpassungsprozesses (Smiley-Konzept), um diesen angemessen ablaufen zu lassen. Der Patient wird jetzt kompetent gemacht. Es wird nicht nur auf die unterschiedlichen Symptome reagiert. Da sich Stress in die Stimme zeigt, kann man jetzt - unterstützt durch ein zuverlässiges ​Messsystem (Stimm-Frequenz-Analyse) - mit dem Bio-Signal Stimme die individuellen Stressreaktionen beobachten und bildlich darstellen.

​Das Smiley-Konzept

Es besteht aus zwei Säulen: der Stimm-Frequenz-Analyse (SFA) und der Stress-Stopp-Methode (SSM). Die SFA ist eine Software, die aus der Stimme Stressfaktiren abliest, daraus das Thema ableitet und das Lebensalter, in dem dieses Thema zuerst aufgetreten ist. Sie generiert dazu zwei Klänge, die zum Mindern bzw. Auflösen des Stresses in der SSM verwendung finden. Die Stress-Stopp-Methode wiederum bietet einen Cocktail von Techniken an, aus denen der Patient wählen kann. Mittels der ausgewählten Techniken und der beiden Klänge wird der Stress an der Wurzel gepackt und so lange bearbeitet, bis ein zufriedenstellender Zustand erreicht ist.

Stress als Ursache für Reizmagen

Magen

​von Dr. Arno Heinen

Der Reizmagen (funktionelle Dyspepsie, nervöser Magen) ist weit verbreitet: Schätzungsweise ein Drittel aller Menschen in Deutschland hat zumindest zeitweilig Beschwerden im Oberbauch, hinter denen ein Reizmagen stecken könnte.

Die Schulmedizin sieht im Reizmagen lediglich eine funktionelle, d.h. eine psycho-somatische Störung und keine wirkliche Erkrankung. Überwiegend beteiligt sieht sie daran ​Stress, ohne den ​ihn näher spezifizieren zu können. 

Mit neuen Thesen bzw. Theorien (siehe Fußnote) ist es der Neurowissenschaft möglich, Stress in seiner Bedeutung für den Menschen näher zu spezifizieren. Mit den Thesen sind automatisch neue Ziele für Diagnostik und Therapie gesetzt worden. Um zu einer tatsächlichen Ursachenfindung und einer zielgenauen Therapie zu kommen, muss die folgende Pyramide in den Fokus gerückt werden, welche die Entstehung von Krankheit stufenweise beschreibt. Sie legt gleichzeitig Kompetenzfelder für die Schulmedizin sowie für die Ganzheitsmedizin fest. Sie legt ebenfalls fest wie Körper, Geist und Seele diagnostisch und therapeutisch erreicht werden können. 

Krankheit

Entsprechend dieser Pyramide zielt die Schulmedizin mit ihrer Diagnostik nur auf den Körper, d.h. seine Struktur. Sie lehnt jedoch keineswegs ab, dass etwas Psychisch-Seelisches oder auch Geistiges dahinter stehen könnte. Da ihr aber keine Messwerkzeuge dafür zur Verfügung stehen, bleiben für sie die Aussagen zu Geist und Seele zu spekulativ. Da sich aber Geist und Seele über das autonome Nervensystem sowie Meridiansystem funktionell bzw. symptomwirksam ausdrücken, benennt die Schulmedizin das, was sie wahrnimmt, als psycho-somatisch.

Im Folgenden soll zunächst sie Sichtweise zum Reizmagen aus schulmedizinscher Sicht und danach aus ganzheitsmedizinischer Sicht beschrieben werden. Der Leser wird feststellen, dass die Schulmedizin sehr nahe an der Sicht der Ganzheitsmedizin dranliegt. Sie müsste nur ein geeignetes Messsystem zulassen. Sie müsste sich für die Kenntnisse der letzten 10 Jahre in der Neurowissenschaft öffnen und nicht weiter nur im Weltbild der Newtonschen Physik verharren, die scheinbar als einzige einen klaren Sinnzusammenhang beschreibt.

Was ist ein Reizmagen in der Sichtweise der Schulmedizin?

Ein Reizmagen, umgangssprachlich auch nervöser Magen genannt, ist für die Schulmedizin eine Störung der Magenfunktion, die vor allem zu Magenbeschwerden beziehungsweise Oberbauchbeschwerden führen und für die keine organische Ursache festzustellen ist. Der Arzt bezeichnet daher den Reizmagen oft auch als funktionelle Dyspepsie.

In der Schulmedizin liegt ein Reizmagen dann vor, wenn die typischen Oberbauchbeschwerden mindestens drei Monate lang (mit oder ohne Unterbrechung) bestehen und nach ärztlichen Untersuchungen tatsächlich strukturverändernde Magengeschwüre, Magenentzündungen oder sonstige Erkrankungen des Magens als Auslöser ausgeschlossen sind. Kurz, für die Schulmedizin liegt, obschon oft schwerwiegende Symptome vorliegen, keine ernsthafte Erkrankung vor.

Symptome, die typischerweise im Zusammenhang mit einem Reizmagen auftreten können, wären aus der Sichtweise der Schulmedizin:

  • Druck im Oberbauch („es liegt etwas wie ein Stein im Magen“)
  • Schmerzen im Oberbauch
  • Völlegefühl
  • vorzeitiges Sättigungsgefühl
  • Appetitlosigkeit
  • nicht-saures Aufstoßen
  • Übelkeit oft begleiten mit Erbrechen, Sodbrennen und/oder saures Aufstoßen

Ein Reizmagen kann diese Symptome einzeln oder kombiniert verursachen. Erist also nicht durch ein einheitliches Beschwerdebild gekennzeichnet. Darüber hinaus kann sich ein nervöser Magen ernährungsabhängig oder -unabhängig bemerkbar machen:

  • Bei manchen Menschen bereitet ein nervöser Magen im Hungerzustand Beschwerden und bessert sich durch Nahrungsaufnahme.
  • Bei anderen wiederum treten die Symptome beim oder nach dem Essen in Erscheinung.
  • Und manchmal bestehen die Beschwerden auch ohne einen Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme.

Zusätzlich kommen beim Reizmagen häufig weitere Symptome hinzu, die nicht vom Mageauszugehenscheinen, so zum Beispiel:

  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Gelenksbeschwerden
  • psychische Symptome wie zum Beispiel Depression bzw. Angst oder aber auch Aggression, Wut bzw. Zorn.

Begleitend entwickeln Menschen mit Reizmagen auch öfter eine Fibromyalgie sowie funktionelle Herzbeschwerden, d.h. scheinbare Herzbeschwerden ohne körperliche, strukturhafte Ursache, wie zum Beispiel Schmerzen oder Engegefühl im Brustkorb, Herzrasen, Herzstolpern, Atemnot, Kloßgefühl im Hals. Die Ganzheitsmedizin kann zeigen, dass zu allen diesen Symptomen sehr wohl ein Zusammenhang besteht.

Die Ursachen des Reizmagens aus Sicht der Schulmedizin

Die Schulmedizin sagt eindeutig, dass es ihr nicht möglich ist, für den Reizmagen eine eindeutige Ursache anzugeben. Ihr früher angenommene Zusammenhang zwischen einer Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori und dem nervösen Magen hat sich nicht bestätigt.

​Stattdessen sieht die Schulmedizin es als wahrscheinlich an, dass hinter dem Reizmagen mehrere zusammenwirkende körperliche, seelische und soziale Faktoren stecken, d.h. eine sogenannte multifaktorielle Entstehung. Dass Körper und Seele im Sinne eines psycho-somatischen Geschehens eng zusammenhängen, ist zum Beispiel zu beobachten, wenn Menschen in Stresssituationen häufiger einen Druck auf dem Magen verspüren. Sprüche wie „Das hat mir auf den Magen geschlagen“, „Mir ist alles zum Kotzen!“zeigen, dass der enge Zusammenhang zwischen körperlichen Vorgängen und seelischen Zuständen allgemein bekannt ist.

Nach derzeitigem Diskussionsstand könnten vor allem Funktionsstörungendes Magens hinter einem Reizmagen stecken – so etwa einegesteigerte motorische Aktivität,deren Gründe jedoch nicht bekanntsind. Normalerweise bleibt der Nahrungsbrei länger im vorderen Magenabschnitt, wohingegen er sich bei Menschen mit Reizmagenschnell im hinteren Magenabschnitt vor dem Magenausgangansammelt. Die Betroffenen erleben das verstärkte Zusammenziehen der Magenwandmuskulatur als schmerzhaft.

Als weitere mögliche Ursachen für den Reizmagen geltenErnährungsgewohnheiten​ und​​​  Nahrungsmittelunverträglichkeiten.So führt bei vielen Betroffenen der Genuss von Kaffee, scharfen Gewürzen, Alkohol und/oder fetthaltigen Lebensmitteln zu Oberbauchbeschwerden. Auch Unverträglichkeiten gegen Milchprodukte, Eier und bestimmte Obstsorten können Symptome einer funktionellen Dyspepsie auslösen. Wie dies jedoch Zustande kommt, ist für den Arzt unbekannt, da keine er in speziellen allergischen Tests keine eindeutige Hinweise bekommt.

​Für den Arzt weist Einiges darauf hin, dass psychische Faktorenfür einen Reizmagen mitverantwortlich sind: So können schwere Konfliktsituationen und psychische Störungen, zum Beispiel Ängsteoder Depressionen, einen Reizmagenbegünstigen oder dessen Symptome verstärken. Seelische Anspannung, Unruhe oder Ängste können die Beweglichkeitder Magenmuskulatur beeinflussen.

Darüber hinaus schenken Menschen mit einem Reizmagen ihren körperlichen Vorgängen häufig besonders viel Aufmerksamkeit und erleben ihre Beschwerden mit größerer Intensität.

Wie kommt man zur Diagnose Reizmagen?

Um einen Reizmagen zu diagnostizieren, muss der Arzt erst andere Erkrankungen des Magens ausschließen, d.h. er macht eine sogenannte Ausschlussdiagnose. Eine sorgfältige Untersuchung ist daher besonders wichtig. Nur wenn andere Erkrankungen des Magens (wie Magenschleimhautentzündung oder Magengeschwür) als Ursache für die Oberbauchbeschwerden ausgeschlossen sind, kann die Diagnose Reizmagen lauten.

Die schulmedizinische Behandlung des Reizmagens

Beim Reizmagen zielt die Behandlung darauf ab, die Beschwerden zu beseitigen und so die Lebensqualität zu erhöhen. Gut zu wissen: Das Reizmagensyndrom ist nicht gefährlich – daher wirkt ein ausführliches Gespräch über die Magenfunktionsstörung und ihre möglichen Ursachen mit dem Arzt oft schon sehr beruhigend. Grundsätzlich ist gegen den Reizmagen eine individuell zugeschnittene Behandlung sinnvoll. Dabei stehen folgende Maßnahmen zur Verfügung:

  • Allgemeinmaßnahmen (zum Beispiel Veränderung des Lebensstils)
  • psychotherapeutische Maßnahmen (vorrangig oder begleitend)
  • Entspannungsübungen wie autogenes Training um Konfliktsituationen besser zu bewältigen
  • psychotherapeutische Behandlung
  • Verhaltenstherapie
  • Psycho-analytische Verfahren

Prognose des Reizmagens in der Schulmedizin

Für die Schulmedizin gilt: Ein Reizmagen kann zwar starke Beschwerden verursachen und so die Lebensqualität massiv einschränken – es besteht aber kein erhöhtes Risiko, im weiteren Verlauf eine entzündliche oder bösartige Erkrankung des Magens zu entwickeln. Auch auf die Lebenserwartung hat ein nervöser Magen keinen Einfluss.

Kann einem Reizmagen schulmedizinisch vorgebeugt werden?

Die Schulmedizin sagt eindeutig: Einem Reizmagen kann man nicht direkt vorbeugen, da die Ursachen für diese Störung der Magenfunktion nicht eindeutig geklärt sind. Sie sagt jedoch: „Sind Sie starkem Stress ausgesetzt oder fühlen sich seelisch schlecht, kann es hilfreich sein, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Durch verschiedene psychotherapeutische Maßnahmen zur Stress- oder Konfliktbewältigung gelingt es meist, dauerhafte Beschwerden durch den Reizmagen zu vermeiden.


​Ein ganzheitsmedizinisches Konzept

​Der diagnostische und therapeutische Ansatz mit der Stimm-Frequenz-Analyse und dem Smiley-Konzept

Als Arzt für innere Medizin und Physiker, habe ich auch einmal genauso gedacht wie die Schulmedizin und dem Patienten gesagt, dass er beruhigt sein kann und keine Angst vor schlimmen Krankheiten haben muss, die sich aus dem Reizmagen entwickeln könnten, da dem Reizmagen – festgestellt durch viele Untersuchungen und Forschungen – keine eindeutige Ursachezugrunde liegt. Es könne sich auch keine schlimme Krankheit sich aus dem Reizmagen entwickeln. Es sei nur Folge von Stress und Stress kann man aus dem Weg gehen.

​Dass ich mich mit dieser Aussage irrte, bewiesen mir die Erfahrungen, die ich mittlerweile im Laufe meiner über 40-jährigen Zeit als Arzt für innere Medizin machen musste. Ich habe gelernt, dass es sehr wohl eindeutige Ursachen für den Reizmagen gibt und schlimmer noch, der Reizmagen kann sehr wohl in chronischen Krankheiten wie Magengeschwüre aber auch Krebs enden. Er kann auch an vielen anderen Organsystemen wie auch am Stütz- und Bewegungsapparat ernsthafte Erkrankungen verursachen.

​Das versteht man aber nur, wenn man die komplexe Verbundenheit von allem mit jedem und dem Ganzen über das ausgeklügelte Netzwerk unseres autonomen Nervensystems ​und der Meridiane begreift. Im einen spielen ​Nervenbahnen eine Rolle im anderen ​Felder. Geregelt werden diese beiden Netzwerke, und das ist die wesentlichste Erkenntnis der letzten 10 Jahre in der Neurobiologie, durch unser Unterbewusstsein, dass sich wie ein Feldherr benimmt. Es bestimmt mit seinen Strategien unser Überleben, ohne dass wir auch nur die kleinste Chance auf Einfluss haben. Die Befehle zur Ausführung seiner Strategien versendet es über die beiden Netzwerke. Das Paradoxe daran ist, wir bekommen durch diese Strategien ​funktionelle Symptome, wie zum Beispiel den Reizmagen und später sogar chronische Krankheiten. Es ist wider den Verstand und völlig irrational, dass wir letztlich daran erkranken, was uns einmal das Leben gerettet hat.

Reizmagen nur eine vom Unterbewusstsein konstruierte Überlebensstrategie?

Die Ganzheitsmedizin geht von der biologischen Funktion des Magens aus und nicht den strukturellen Änderungen an den Magenzellen, die dann als Ursache für den Reizmagen in Frage kämen. 

Die biologische Funktion des Magens

Die biologische Funktion des Magens besteht in der Einverleibung, der Verdauung mit Hilfe von Magensäften und Verarbeitung der aufgenommenen Nahrungsbrocken zu einem Brei, der dann in den Dünndarm weitergeleitet wird.

​Für unser Unterbewusstsein ist es nicht wichtig, ob es ein realer, materieller Brocken ist oder ein vorgestellter, nicht stofflicher Brocken. Sobald unser Unterbewusstsein den Brocken wahrnimmt, veranlasst es strategische notwendige Prozessabläufe im Magen sowie den dazugehörigen Organen sowie den Drüsenzellen, welche die Magensäure regeln. Diese Strategien sichern sozusagen das Überleben.

​Sind die realen Brocken zu dick, muss der Magen eine erhebliche Menge an Säften bereitstellen, damit ein solch dicker Brocken verdaut wird. Werden häufiger solche dicken Brocken geschluckt, kommt es in den die Säfte herstellenden Zelldrüsen des Magens unter Umständen zu einer Wachstumsvermehrung. Das führt dann irgendwann zu Bloßlegung der Drüsenzellen. Die Magenschleimhaut verdaut sich selbst, verliert ihren Schutzmechanismus und entzündet sich. Das führt mit der Zeit zu einer Verkümmerung des Gewebes im Magen. Das kann die Schulmedizin erst ab diesem Zeitpunkt aufdecken. Ab dem Moment spricht dann auch der Arzt von einer Krankheit. Bis dahin hat es aber nur funktionelle Störungen mit den dazugehörigen Symptome gegeben.

​Die nichtstofflichen, dicken Brocken

Der Volksmund spricht aber auch von dicken Brocken, die jemand zu schlucken hat, wenn jemand in einen erheblichen Konflikt hineingerät und das zu verarbeiten hat. Die vom Unterbewusstsein ausgelösten Strategien zum Überleben sind dann die gleichen wie beim realen Schlucken von dicken Fleisch-, Brot- oder sonstigen Brocken. Besonders stark und heftig werden die vom Unterbewusstsein ausgelösten Funktionen im Bereich des Magens, wenn es ein Bild von einem Ereignis findet, bei dem der Betroffene selb​st oder seine Vorfahren real in einer massiven lebensbedrohlichen Situation war.

​Ein solches Bild findet das Unterbewusstsein auch dann, wenn sich nur Teile dieser bedrohlichen Situation aus der Vergangenheit wiederholen. Es können Töne oder Laute, Gerüche, Empfindungen aller Art, Geschmackssensationen, ​oder auch Menschen, Tiere, Orte oder bestimmte Farben oder Geräusche, Geschmack, Geruch, Farbe, Personen, ein Klang in der Stimme einer Person sein und schon startet das Unterbewusstsein seine Strategie, auch wenn die Situation nicht die Lebensbedrohlichkeit der Vergangenheit hat.

​Das empfindet der Betroffene dann als Reizmagen. Die Schulmedizin hat für solche Zustände kein diagnostischen System, ​das den wahren Grund erkennen kann. Erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, sieht sie – zu spät – das Endergebnis. 

Konflikt – Prozessablauf

Der Brocken-Konflikttyp entsteht, so die Neurowissenschaft heute, in der Vergangenheit des Betroffenen selbst oder der seiner Vorfahren. Das kann viele Generationen zurückliegen. Es betrifft die Verdauung im Magen, die genauso verläuft, wie wenn er real einen dicken, unverdaulichen Brocken verschluckt.

Auslösender Gefühlsinhalt

Das auslösende Gefühl beim Reizmagen ist: Ich kann nicht verdauen, ich kann den Brocken nicht als meinen eigenen betrachten und annehmen, obwohl ich es möchte und ein Recht darauf habe. Dieser liegt imaginär in meinem Magen und will verdaut werden. Es gibt aber den Brocken nicht real. Ich sollte das Selbst-Bewusstsein haben, auf ihn Anspruch zu erheben, weil er mir zusteht.

​Der Brocken kann eine Diskussion, ein Konflikt mit Angehörigen sein. Oft geht es um Anerkennung, Beteiligungen, zum Beispiel Erbe, auf das ich ein Recht habe, ein (finanzielles) Einkommen, an dem ich mit meiner Arbeit beteiligt war. Das kann auch verweigerte Liebe des Partners sein.

Brocken verwerten

Ich kann mit dem Benutzen, Verwerten, Genießen des Brockens nicht beginnen, ich kann davon keinen Gebrauch machen. Er liegt mir wörtlich schon im Magen. Man gesteht ihn mir nicht zu. Ich habe dafür genug gearbeitet, gezahlt, erledigt, d.h. geschluckt. Ich verdiene es. Man verweigert mir den Brocken, d.h. die Wahrheit, das Recht, das Einkommen, das Arbeitsgehalt, den Anteil, die Provision, die Erholungsreise, den Urlaub usw. und sagt: Es stünde mir nicht zu. Ich habe das Gehalt nicht bekommen, obwohl dieses Geld, Lohn mir rechtlich zukommt.

​Wenn Sie den letzten Absatz sehr interessiert gelesen haben, frage ich Sie sich bitte: „Kenne ich das aus meinem Alltag?​“ Und wenn ja, dann liegt bei Ihnen ein Brocken-Konflikt vor!

Auslösender Stress führt zum funktionellen Prozess

Zunächst sind es dann funktionell ausgelöste normale Prozessabläufe, die zu einem ordnungsgemäßem Verdauungsvorgang im Magen gehören. Je mehr aber der Brocken wächst, je dicker er wird, umso stärker werden die funktionell notwendigen Prozesse. Dadurch entstehen zunächst nur die Symptome, die ich oben beschrieben haben.

​Es entstehen so Angst, Frust, Freudlosigkeit, Depression usw. Es entstehen aber auch Wut, Aggression, Hass, Neid, Eifersucht usw. Es entstehen so auch Brechreiz, Brechdurchfall, Erbrechen, Aufstoßen von saurem Magensaft, Völlegefühl, Appetitlosigkeit, usw.  Mit der Zeit entstehen so chronische Schleimhautentzündungen, Schleimhautverkümmerung, die zu Vitamin B-Mangel führen mit weiteren Symptome die mit Vitamin B-Mangel zusammenhängen, Magengeschwüre, Magenpolypen und schließlich und endlich auch Magenkrebs. Auch eine Pilzinfektion kommt nicht selten vor.

Der Stressursache ganzheitlich auf die Spur kommen

Ein Messwerkzeug, das in sich die Möglichkeit birgt, diese im Unterbewusstsein abgelegten Bilder zu decodieren, gelingt heute mit der von mit entwickelten Stimm-Frequenz-Analyse-Software sehr genau. Sie wurde von mir mit meiner über 40-jährigen Erfahrung als Facharzt für Innere Medizin und Naturheilverfahren in den letzten 25 Jahren entwickelt und – wie oben schon erwähnt – mit über 40.000 Patienten nicht nur beim Reizmagen getestet und praktisch in seiner korrekten Aussagefähigkeit abgesichert.

Folgendes Prinzip steckt dahinter: Es gibt einen Bezug zwischen dem Klangbild der Stimme und den im Unterbewusstsein abgelegten Klangbildern von Ereignissen. Heute kann Jeder, der Zugang zu meiner Software hat, seine eigene Vergangenheit über das Klangbild seiner Stimme decodieren und so Krankheiten durch Entstressung seines Alltags vorbeugen. Genauso gelingt das aber auch bei vorhandenen Krankheiten. Eine Entstressung durch die Ursachenbearbeitung führt zu einer bessere Lebensqualität.

Smiley positiv

Das Smiley-Konzept 

Jede Form von medikamentöser Therapie, chemischer oder biologischer Art, sowie auch physikalisch-mechanisch Therapien behandeln letztlich nur Symptome (so sagt es selbst die Schulmedizin in vielen Fällen wie auch beim Reizmagen). Um mehr als nur eine Symptombehandlung zu bieten, habe ich die Aufarbeitung von Ereignis- und Verhaltens-Mustern gemeinsam mit der Stimm-Frequenz-Analyse in dem von mir entwickelten SMILEY-Konzept zusammengebracht. Es beruht auf zwei Säulen:

  • der Stimm-Frequenz-Analyse (ganzheitliche Diagnose)
  • das Stress-Stopp-Konzept (dem Unterbewusstsein wird bewusst vorgegeben, dass es sich zukünftig mit der Bildung seiner Strategien an einem von mir vorgegebenen positiven Bild orientieren soll und nicht mehr an den negativen Bildern meiner Vergangenheit)

Mit dem Smiley-Konzept gelingt es, die ​eigene Regelungsfähigkeit und Selbst-Heilungsfähigkeit zu mobilisieren. Wesentlichen Anteil haben zwei in das SMILEY-Konzept integrierte individuelle, spezifische Rhythmusklänge. Beide werden mit Hilfe der Stimm-Frequenz-Analyse erstellt: Dem Ereignis- und dem Seelenklang. 

Hilfe vom Grundton

Einen ganz besondere Stellenwert nimmt im Smiley-Konzept jedoch der Grundton des Menschen ein. Er entsteht genau zu dem Zeitpunkt, zu dem sich die Eizelle mit dem Samen im Zeugungsakt verschmelzen. Auf diesem Grundton baut sich dann die spezifische Tonleiter auf, die dem morphogenetischen Feld des neu entstehenden Menschen seine Geometrie verleiht. Da der Grundton uns sozusagen von dem ersten Moment unseres Seins an zugehörig ist, ist er vollständig am Aufbau unseres tatsächlichen Ichs (Selbst) beteiligt. Durch die negativen Erfahrungen, die wir selbst oder unsere Vorfahren gemacht haben, kann sich in uns ein "Fremd-Ich" aufbauen, das​ zum Kränkeln neigt - so wie auch beim Reizmagen.

​Über eine spezielle Stimm-Frequenz-Analyse kann der eigene Grundton wiedergefunden werden. Durch das Hören und/oder Fühlen des eigenen Grundtons innerhalb des Smiley-Konzepts kann dann ​mein Ich vom Fremd-Ich und damit ​von Krankheiten befreit werden. Der wichtigste Prozess dabei ist jedoch die Bewusstmachung von Vergangenheit und Zukunft.

Zu den Theorien, für die sich die Schulmedizin öffnen sollte, um die Bedeutung der Bilder zu verstehen, gehören zum Beispiel:

  • Die „Theorie der konstruierten Empathien“ der Professorin Luise Feldmann Barett.
  • Der Nobelpreis in Medizin an Professor Eric Kandel für den wissenschaftlichen Nachweis, dass sich alle Vergangenheitsereignisse als Bilder im Unterbewusstsein als synaptische Netzwerke abspeichern und so die Hirnplastizität erweitern. Und, dass die Bilder für das Leben gefährdende Ereignisse tatsächlich ein Reaktionsgedächtnis darstellen. (Die Bilder entsprechen einer Bibliothek der Menschheit, die sämtliche Erfahrungs- und Verhaltensmuster beinhaltet, die Menschen je erlebt haben. Diese tragen, so die Epigenik, häufig dazu bei, dass chronische Krankheiten generationsweise auftreten. Durch Auflösen des Stresse wird die Gefahr, dass eine chronische Krankheit weitervererbt wird, aufgehoben.)
  • Die Gedanken eines Professors Gerald Hüthers, der die Bilder als Grundlage für das Unterbewusstsein sieht, das daraus Strategien für das Überleben ableitet.
  • „Die Polyvagale Theorie“ des Professor Stephen Porges (Universität North Carolina, USA).
  • Die Gedanken eines Professors Gerald Hüthers, der die Bilder als Grundlage für das Unterbewusstsein sieht, das daraus Strategien für das Überleben ableitet.
  • Die These von Dr. Arno Heinen, dass die Bilder sich gemäß dem Weltbild der Pythagoräern und des Nada Brahma als Sinfonien abspeichern und so die Geometrie feinstofflichen Felder, insbesondere die des „Morphogenetischen Feldes“ von Sheldrake bestimmen.
  • Das heutige Wissen, dass feinstoffliche Felder das System der Meridiane bilden.