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Weißes Rauschen

Weißes Rauschen soll alte Programmierungen des Geistes löschen, warum gibt es das nicht beim Smiley-Konzept als therapeutisch wirksamen Klang ?

Deine Frage

Hallo liebes Smiley-Team,

Weißes Rauschen soll alte Programmierungen des Geistes löschen, warum gibt es das nicht beim Smiley-Konzept als therapeutisch wirksamer Klang?

Unsere Antwort

Ich kenne keinStudie, in der nachgewiesen wurde, dass Weißrauchen löschende Eigenschaften besitzt. Richtig ist, dass im Weißrauchen alle Frequenzen enthalten sind. Wenn man mit Weißrauschen therapiert, kann es mit vorhandenen Frequenzen zu einer Interferenz kommen, die zu Verstärkungen oder Abschwächung oder auch totalen Abschwächung einer vorhandenen Frequenz führt. Interferenz bedeutet nämlich nichts anderes, dass sich Wellenberge und Wellentäler von zwei Wellen mit einer bestimmten Frequenz, die aufeinander zulaufen, addieren. Wenn jetzt Wellen Berg/Tal der einen und der anderen Welle genau aufeinander treffen, addieren sie sich und es kommt zur Verstärkung, Treffen aber Wellenberg der einen mit dem Wellental der anderen zusammen und sie haben die gleiche Höhe, addieren sie sich wie Plus und Minus zu Null. Diese Nulladdition wird fälschlich als Löschen bezeichnet. Das ist falsch, da beide Wellen weiter bestehen bleiben.

Unabhängig von diesem falschen Verständnis eines physikalischen Vorganges halten wir es für absolut falsch im Gehirn alte „Programmierungen“ des Geistes zu löschen. Dabei kann man über das Wort „Programmierung“ schon streiten. Unser Gehirn wird vielfach mit einem Computer verglichen. Dieser Vergleich ist aber nur bedingt richtig.

Richtig ist, dass es nach neuem Wissen der Neuro-Psychologie und -Biologie stattgefundene Schockereignisse sind, die gemeinsam mit den zur Bewältigung dieser Schockereignisse sinnvollen und notwendigen Überlebensstrategien auf unserem neuronalen Netzwerk abgespeichert werden. Man spricht heute deshalb in diesem Zusammenhang von der Bildung einer Alarm-Bibliothek.

Schockereignisse sind zum Beispiel traumatische Erlebnisse, Kränkungen, Konflikte, körperliche, geistige und psychisch-seelische Verletzungen.

Wenn man somit heute von einer „Programmierung“ unseres Geistes spricht, meint man die Bildung der Alarm-Bibliothek in unserem Gehirn. Eine solche Alarm-Bibliothek macht Sinn. Sie hat aber nicht direkt etwas mit unserem Geist zu tun, sondern unserem Unterbewusstsein. Kommt es in unserem Alltag zu vergleichbaren Ereignissen bzw. Situationen, ruft unser Unterbewusstsein – nicht unser Geist – sogar an unserem Willen (Geist) vorbei in Hochgeschwindigkeit die Überlebensstrategien ab und versendet sie über unser autonomes Nerven- und Meridiansystem an die unsere Organe und Systeme, wie zum Beispiel den Stütz- und Bewegungsapparat. In der Steinzeit und in Zeiten von Krieg war und ist das sinnvoll, um ganz schnell mit Kampf, Flucht oder Ohnmacht zu reagieren. In normalen Zeiten stressen uns diese Programmierungen und sorgen für erhebliche Angst.

Aus dem Dilemma finden wir aber nicht heraus, in dem wir die „Programmierungen“ (die Alarm-Bibliothek) löschen – ganz sicher nicht mit Weißrauchen!. Man braucht das Wissen zu den rettenden Überlebensstrategien aus der Alarm-Bibliothek, um sich mit dem eigenen Geist (= freien Willen) die weitaus bessere Wandlungs- und Entwicklungs-Bibliothek aufzubauen. Das geht nur durch einen bewusst entschiedenen Lernvorgang. Man lernt jedoch meist durch Negatives, d.h. durch die Alarm-Bibliothek. Sie birgt somit einen riesigen Wissensschatz, der helfen kann, die eigene Zukunft positiv, d.h. stress- und angstfrei aufbauen zu können. So etwas sollte man daher nicht weglöschen, weil dann das gesamte Wissen verloren geht. Hinzukommt, dass die Alarm-Bibliothek in Notfällen wie ein Schockereignis eine schnelle und große Hilfe bedeutet, es mit den richtigen Strategien zu überleben.

Die Natur löscht daher nie etwas!

Weitere Aspekte zum Weißrauschen

  • Das Weißrauchen löst Ordnung auf, statt Ordnung schaffen. Mit Weißrauchen schafft man eine Auflösung von Ordnung, indem man eine Kohärenz zerstört. 
  • Innerhalb des Frequenzspektrums des Weißrauschens sticht keine Frequenz mit seiner Amplitude hervor. Man kann das Signal somit als „ungezielten“ Signalverstärker nutzen. Gibt man z.B. auf das Ohr ein Weißrauschen, können Menschen auf einmal besser hören, weil sich die Frequenzen, die man hören soll, über Interferenz verstärken. Man findet solch einen Effekt bei ADHS-Kindern. Bei ihnen ist das Hören in gewisser Weise gestört. Herrscht in der Klasse aber ein Gemurmel, für das sie sogar mitsorgen, hören sie deutlicher, was der Lehrer sagt.

Statt von Ordnung spricht man in der Physik auch von Kohärenz. Gemeint ist, dass alle Prozessabläufe in unserem Körper aufeinander abgestimmt, d.h. im Einklang zu einander ablaufen müssen, um die Selbst-Regelung- und Selbstheilungsfähigkeit zu erhalten. 

Alle genannten Gründe zusammengefasst, sind Grund genug, dass das Smiley-Konzept kein Weißrauchen benutzt. Stattdessen werden über die Stimm-Frequenz-Analyse, die zum Smiley-Konzept gehört, gezielt die herausgefundene, pathologische Frequenz ausgewählt, um daraus gezielt individuell wirksame Rhythmusklänge zu modulieren. Die wissenschaftlich gefundenen, musikalischen Wirkungen dieser als Klang gegebenen Frequenzen wird dann noch individuell gestärkt und unterstützt, wenn man beim Hören und/oder Fühlen vor seinen Augen ein Bild aufbaut, das die eigene Zukunft – wie selbst entschieden – als schon realisiert zeigt.

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