Alle Beiträge von Dr. med. Arno Heinen

Welche therapeutischen Absichten stecken hinter der zyklischen Klangwiederholung?

Klang

Deine Frage

Liebes Smiley-Konzept-Team,

eure Klänge wiederholen sich während 12 bis 15 Sekunden zyklisch durch ein Laut-Leiser-werden. Welche therapeutische Absicht steckt dahinter? 

Unsere Antwort

Die zyklische Wiederholung unserer Rhythmusklänge geschieht mit folgender Absicht:

In Ruhe liegt ein Atemzyklus (Ein- und Ausatmen) beim Erwachsenen in der Regel bei 12-15 Zyklen/Minute (= 60 Sekunden). Dies entspricht einer Periodendauer von 4 bzw. 5 Sekunden. Das Herz schlägt in Ruhe ca. 60-Mal/Minute. Das Verhältnis Herzfrequenz zu Atemfrequenz entspricht somit ca. 4:1, bzw. 5:1.

Das Schwingverhalten des Klangrhythmus bezüglich des Laut-Leiser-werdens wird zeitlich über die Parameter Einklang - Halten - Ausklang  - Pause in Sekundenblöcken von ca. 15 Sekunde Dauer gestaltet. Damit entstehen unterschiedliche Variationsmöglichkeiten bei der Klanggestaltung bzgl. Periodendauer und Dynamik.

Durch die Einflussnahme auf die zeitliche Dauer von Einklang - Halten - Ausklang  - Pause nimmt man unterschiedlichen Einfluss auf die Herz- und Atem-Frequenz: 

Gestaltet man die Abstiegsphase länger als die Anstiegsphase ist, dann geht die Atem-Herzfrequenz mehr hin zur Ruhephase und führt zur Ausbalancierung von Herz- zur Atemfrequenz, d.h. hin zum Verhältnis 4-5 : 1. Man zielt so auf eine Ruhe und Regeneration hin. Ist die Anstiegsphase hingegen länger als die Abstiegsphase, dann geht alles hin zur Aktivität.

Man kann sich hier sehr gut am BRAC, der zweistündlich unsere Basis-Ruhe-Aktivität Tag wie Nacht regelt, orientieren. Der BRAC selbst wird vom Sonnenlicht geregelt. Mit der Längenwahl für das Laut-leiser-werden unserer Rhythmusklänge kann somit unabhängig vom Sonnenlicht auf die sowohl Ruhe- wie Aktivitätszeit des BRAC Einfluss genommen werden und ihn bei Entgleisung wieder zur Normalität zurückbringen. Gerade in einer Zeit, wo man unter dem Einfluss von künstlichem Licht sowohl am Tag wie in der Nacht arbeitet bzw. seine Ruhezeiten macht sind unsere Rhythmusklänge sehr wichtig. 

Entsprechend kann eine etwas längere Zeitdauer der Haltephase die Aktivität unterstützen und die etwas längere Pausenphase die Ruhe/Regeneration.

In der Regel haben unsere Rhythmusklänge folgende Standardeinstellung:

Aufaddiert haben die vier Phasen des mit den Klängen verbundenen Laut-Leiser-Werden-Rhythmus (Einklang, Halten, Ausklang, Pause) im „Normalfall“ eine Zeitdauer von 15 Sekunden. Dadurch stellt sich ein 50:50-Verhältnis von Parasympathikus zu Sympathikus eins.

Wählt man eine Zeitdauer für diesen Rhythmus < 15 Sekunden geht der Parasympathikus in Dominanz und es kommt zu einem Ruhegefühl, in der sich die während der Aktivität abgebaute Struktur wiederaufbaut, d.h. regeneriert. Die Abstiegsphase sollte länger als die Anstiegsphase sein, damit es zu einer längeren Übertrittszeit von Kohlenstoffdioxid (CO2) aus den Lungenvenen in die Lunge kommt und das CO2 aus den Lungen länger ausgeatmet werden kann. Zudem empfiehlt es sich, dem Gehirn einen Theta- bzw. Delta-Frequenz aufzumodulieren. Diese beiden Frequenzen wirken dämpfend, d.h. beruhigend.

Eine Zeitdauer des Laut-Leise-Rhythmus > 15 Sec, bedeutet mehr Sympathikus-Dominanz, d.h. es entsteht mehr Aktivierung und Dynamisierung durch Freisetzung von mehr Energie (ATP = Adenosintriphosphat) über den durch den Sympathikus angeregten Zellstoffwechsel. Die Anstiegsphase sollte länger als die Abstiegsphase sein, so dass eine längere Zeit für die Sauerstoffaufnahme in die Lunge und von dort in die Lungenarterien möglich ist. Zu dem empfiehlt es sich, dem Gehirn eine Alpha-Frequenz aufzumodulieren. Diese Frequenz wirkt anregend und unterstützt die Kreativität wie die Aufnahmefähigkeit des Gehirns.

Die Pause dieses Rhythmus sollte nicht länger als 1.5 bis 2 Sekunden dauern, weil sonst ein Verlust vom Zusammenhalt der Rhythmik entsteht und damit der Informationen. Der Einklang der Systeme und damit der Kohärenz ginge verloren und damit die systemische Ordnung im Organismus.

Was ist der Grund für abweichende Ergebnisse bei wiederholten Analysen gleicher Stresse?

abweichende Ergebnisse

Deine Frage

Liebes Smiley-Konzept-Team,

was mich irritiert ist, dass ich nach jeder Stimm-Frequenz-Analyse im Rahmen des Smiley-Konzepts unter - aus meiner Sicht - gleichen Bedingungen ausgeführten Visualisierung des gleichen Themas, abweichende oder auch zusätzliche Ergebnisse zugesandt bekomme. 

Können Sie mir den Grund nennen?

Unsere Antwort 

Die Begründung dafür gibt die Quantenphysik mit Ihrem Weltbild. Nach diesem Weltbild bzw. den auf dieses Weltbild gründenden wissenschaftlich Aussagen, kann und darf es nie zu einer Wiederholung eines gleichen Ereignisses kommen. Würde sich ein Ereignis 1:1 wiederholen, wäre die Möglichkeit für die Natur, sich ständig zu wandeln und entwickeln (zu evolutionieren), unterbrochen. Für unseren Körper bedeutet das, dass er sich nicht mehr an eine Herausforderung anpassen und dazu ständige eine neue, für das Überleben notwendige Widerstandskraft aufbauen kann.

Die Schulmedizin hat uns mit der Festlegung eines statistisch erarbeiten Normwertes glauben gemacht, dass es so etwas wie eine Wiederholung von Werten geben muss. In meiner 41-jährigen Erfahrung als Arzt für Innere Medizin, ist das bei keiner Blutwertbestimmung so gewesen. Wenn ich gleichzeitig im gleichen Augenblick am rechten und am linken Arm Blut abgenommen habe, war immer eine Werte-Differenz von rechts zu links zu sehen. 

Als Physiker habe ich Experimente zu zeitlich folgenden Zeiten wiederholt. Es gab nie ein vollkommen identisches Ergebnis, es sei denn man hat die Stellen nach dem Komma nicht mitbestimmt. Statistisch gesehen, lagen sie aber weitgehend alle im zugelassenen abweichenden Bereich.

Entsprechend können sich unsere Analyse-Diagramme nur höchstens mit einer gewissen Selbstähnlichkeit wiederholen.Man kann - auch wenn man es glaubt - das gleiche Bild nie wiederholt denken. Es kommen immer wieder Gedanken und Assoziationen dazu, die zu einer Entwicklung und Wandlung – im positiven wie negativem Sinne – führen.

In einer groß angelegten Studie mit 320 Pollenallergikern, wurde über drei Jahre hinweg, regelmäßig am gleichen Tag, zur gleichen Zeit und unter den gleichen Bedingungen vom gleichen Arzt in minütlichen Abstand 2x die Stimm-Frequenz-Analyse ausgeführt. Das Ergebnis war, dass die Ergebnis-Diagramme am Anfang, wo die Pollenallergie noch nicht ausreichend therapeutisch behandelt war, noch stark in der Ähnlichkeit voneinander abwichen. Sobald der Körper aber wieder zu seiner Selbst-Regelung zurückgefunden hatte, bestand eine hohe Ähnlichkeit zueinander, die sich im parallelen Verlauf der Diagramme ausdrückte.

Eine bestimmte Variabilität in den Ergebnissen zu möglichen Konflikten spricht für eine lebendige Auseinandersetzung, in die man durch die Ergebnisse geraten bist. Bei häufigen Wiederholungen fangen sich jedoch die Ergebnisse mit gewissen Häufungen zu wiederholen an. Auch das habe ich in gemachten Studien festgestellt. Am Ende zeigt sich dadurch, dass dein visualisiertes Thema überwiegend auf ein ganz bestimmtes Schockereignis zurückzuführen ist.

Gerade auf dieser Tatsache beruht ja auch die HRV. Die Abkürzung steht für Heart-Rate-Variability. Übersetzt heißt das, dass du zu keiner Zeit eine sich wiederholende Herzrate haben darfst. Diese Herzrate wird über die Zykluslänge deines Herzschlages bestimmt. Misst man diese Lange mit genügend Stellen hinter dem Komma, wiederholt sich keine Länge in deinem Leben. Würde es so sein wäre dein Rhythmus gestört und damit deine Lebendigkeit, die in einer ständig stattfindenden Wandlung und Entwicklung, d.h. Anpassung an neuen Herausforderungen besteht. 

Weißes Rauschen soll alte Programmierungen des Geistes löschen, warum gibt es das nicht beim Smiley-Konzept als therapeutisch wirksamen Klang ?

Weißes Rauschen

Deine Frage

Hallo liebes Smiley-Team,

Weißes Rauschen soll alte Programmierungen des Geistes löschen, warum gibt es das nicht beim Smiley-Konzept als therapeutisch wirksamer Klang?

Unsere Antwort

Ich kenne keinStudie, in der nachgewiesen wurde, dass Weißrauchen löschende Eigenschaften besitzt. Richtig ist, dass im Weißrauchen alle Frequenzen enthalten sind. Wenn man mit Weißrauschen therapiert, kann es mit vorhandenen Frequenzen zu einer Interferenz kommen, die zu Verstärkungen oder Abschwächung oder auch totalen Abschwächung einer vorhandenen Frequenz führt. Interferenz bedeutet nämlich nichts anderes, dass sich Wellenberge und Wellentäler von zwei Wellen mit einer bestimmten Frequenz, die aufeinander zulaufen, addieren. Wenn jetzt Wellen Berg/Tal der einen und der anderen Welle genau aufeinander treffen, addieren sie sich und es kommt zur Verstärkung, Treffen aber Wellenberg der einen mit dem Wellental der anderen zusammen und sie haben die gleiche Höhe, addieren sie sich wie Plus und Minus zu Null. Diese Nulladdition wird fälschlich als Löschen bezeichnet. Das ist falsch, da beide Wellen weiter bestehen bleiben.

Unabhängig von diesem falschen Verständnis eines physikalischen Vorganges halten wir es für absolut falsch im Gehirn alte „Programmierungen“ des Geistes zu löschen. Dabei kann man über das Wort „Programmierung“ schon streiten. Unser Gehirn wird vielfach mit einem Computer verglichen. Dieser Vergleich ist aber nur bedingt richtig.

Richtig ist, dass es nach neuem Wissen der Neuro-Psychologie und -Biologie stattgefundene Schockereignisse sind, die gemeinsam mit den zur Bewältigung dieser Schockereignisse sinnvollen und notwendigen Überlebensstrategien auf unserem neuronalen Netzwerk abgespeichert werden. Man spricht heute deshalb in diesem Zusammenhang von der Bildung einer Alarm-Bibliothek.

Schockereignisse sind zum Beispiel traumatische Erlebnisse, Kränkungen, Konflikte, körperliche, geistige und psychisch-seelische Verletzungen.

Wenn man somit heute von einer „Programmierung“ unseres Geistes spricht, meint man die Bildung der Alarm-Bibliothek in unserem Gehirn. Eine solche Alarm-Bibliothek macht Sinn. Sie hat aber nicht direkt etwas mit unserem Geist zu tun, sondern unserem Unterbewusstsein. Kommt es in unserem Alltag zu vergleichbaren Ereignissen bzw. Situationen, ruft unser Unterbewusstsein – nicht unser Geist – sogar an unserem Willen (Geist) vorbei in Hochgeschwindigkeit die Überlebensstrategien ab und versendet sie über unser autonomes Nerven- und Meridiansystem an die unsere Organe und Systeme, wie zum Beispiel den Stütz- und Bewegungsapparat. In der Steinzeit und in Zeiten von Krieg war und ist das sinnvoll, um ganz schnell mit Kampf, Flucht oder Ohnmacht zu reagieren. In normalen Zeiten stressen uns diese Programmierungen und sorgen für erhebliche Angst.

Aus dem Dilemma finden wir aber nicht heraus, in dem wir die „Programmierungen“ (die Alarm-Bibliothek) löschen – ganz sicher nicht mit Weißrauchen!. Man braucht das Wissen zu den rettenden Überlebensstrategien aus der Alarm-Bibliothek, um sich mit dem eigenen Geist (= freien Willen) die weitaus bessere Wandlungs- und Entwicklungs-Bibliothek aufzubauen. Das geht nur durch einen bewusst entschiedenen Lernvorgang. Man lernt jedoch meist durch Negatives, d.h. durch die Alarm-Bibliothek. Sie birgt somit einen riesigen Wissensschatz, der helfen kann, die eigene Zukunft positiv, d.h. stress- und angstfrei aufbauen zu können. So etwas sollte man daher nicht weglöschen, weil dann das gesamte Wissen verloren geht. Hinzukommt, dass die Alarm-Bibliothek in Notfällen wie ein Schockereignis eine schnelle und große Hilfe bedeutet, es mit den richtigen Strategien zu überleben.

Die Natur löscht daher nie etwas!

Weitere Aspekte zum Weißrauschen

  • Das Weißrauchen löst Ordnung auf, statt Ordnung schaffen. Mit Weißrauchen schafft man eine Auflösung von Ordnung, indem man eine Kohärenz zerstört. 
  • Innerhalb des Frequenzspektrums des Weißrauschens sticht keine Frequenz mit seiner Amplitude hervor. Man kann das Signal somit als „ungezielten“ Signalverstärker nutzen. Gibt man z.B. auf das Ohr ein Weißrauschen, können Menschen auf einmal besser hören, weil sich die Frequenzen, die man hören soll, über Interferenz verstärken. Man findet solch einen Effekt bei ADHS-Kindern. Bei ihnen ist das Hören in gewisser Weise gestört. Herrscht in der Klasse aber ein Gemurmel, für das sie sogar mitsorgen, hören sie deutlicher, was der Lehrer sagt.

Statt von Ordnung spricht man in der Physik auch von Kohärenz. Gemeint ist, dass alle Prozessabläufe in unserem Körper aufeinander abgestimmt, d.h. im Einklang zu einander ablaufen müssen, um die Selbst-Regelung- und Selbstheilungsfähigkeit zu erhalten. 

Alle genannten Gründe zusammengefasst, sind Grund genug, dass das Smiley-Konzept kein Weißrauchen benutzt. Stattdessen werden über die Stimm-Frequenz-Analyse, die zum Smiley-Konzept gehört, gezielt die herausgefundene, pathologische Frequenz ausgewählt, um daraus gezielt individuell wirksame Rhythmusklänge zu modulieren. Die wissenschaftlich gefundenen, musikalischen Wirkungen dieser als Klang gegebenen Frequenzen wird dann noch individuell gestärkt und unterstützt, wenn man beim Hören und/oder Fühlen vor seinen Augen ein Bild aufbaut, das die eigene Zukunft – wie selbst entschieden – als schon realisiert zeigt.

Angst wegprogrammieren? Das führt doch zur Bewusstseinsspaltung?

Bewusstseinsspaltung

Deine Frage

Hallo an das Team des Smiley-Konzepts,
wie kann eine Bewusstseinsspaltung (Dissoziation) entstehen? Welche Bedeutung hat eine solche Bewusstseinsspaltung für mich?

Unsere Antwort

Mit jedem Schockereignis kommt es zu einer Bewusstseinsabspaltung (Dissoziation), d.h. trennt sich etwas von unserem ehemals „paradiesischem“ Zustand des Bewussstseins, in dem die Welt in Ordnung ist, ab und friert sich irgendwo unserem Gehirn auf unserem neuronalen Netzwerk ein. 

Wir haben die These aufgestellt, dass alle Schockereignisse in einer von der Natur eingerichteten Alarm-Bibliothek zu liegen kommen. Dort speichert die Natur mit dem „eingefrorenem“ Schockereignis auch die sinnvollen, notfallmäßig notwendig gewordenen Strategien ab, mit denen wir das Schockereignis überlebt haben. Findet in unserem Alltag eine „beliebige“ Situation statt, überprüft unser Unterbewusstsein, ob diese Situation mit einem der eingefrorenen Schockereignisse übereinstimmt bzw. eine Ähnlichkeit hat. Besteht nur die geringste Ähnlichkeit, konstruiert unser Bewusstsein die gleichen, mit abgespeicherten sinnvollen, notfallmäßig ausgelösten Überlebensstrategien. Oft ist die Situation aber nicht so gefährlich für uns, dass die notfallmäßig Überlebensstrategien von damals in gleicher Form notwendig sind. Deshalb fühlen wir uns von ihnen gestresst und in Angst versetzt. Stress und Angst lassen uns krank werden. Insbesondere kennt die Medizin die Bewusstseinsabspaltung im Zusammenhang mit einigen, die Persönlichkeit ändernden, psychologischen Erkrankungen.

Es kann sogar so weit gehen, dass wir warnende Stimmen hören oder auch Geräusche, die real nicht existieren, aber mit dem damaligen Schockereignis in Verbindung standen. Das Hören von Stimmen gehört zu psychischen Krankheiten. Das Hören von Geräusche führt zum Tinnitus.

Man kann die These aufstellen, dass Krankheiten und auch die unsere Persönlichkeit verändernden psychologischen Erkrankungen ihre eigentliche Ursache in einem „eingefrorenem Schockereignis haben.

Um aus den Krankheiten herauszufinden, bietet unser Smiley-Konzept neue Möglichkeiten. Die Natur will wieder zurück in den paradiesischen Zustand. Das geht aber nur durch Lernen, d.h. sich entwickeln und wandeln. Genau diese Entwicklung und Wandlung hat das Smiley-Konzept zum Ziel. Parallel zur Alarm-Bibliothek hat die Natur unmittelbar mit dem Erleben des Schockereignisses eine Wandlungs- und Entwicklungs-Bibliothek angelegt, in der sie sinnvolle Überlebensstrategien abgelegt hat, diees  uns ermöglichen spätere Schockereignisse nicht nur notfallmäßig, sondern aus gezielt eingesetzter Energie und Kraft zu überleben. D.h. man geht in den aktiven Kampf für sich, flieht nicht mehr und geht auch nicht mehr in Ohnmacht.

Zu dieser Wandlungs- und Entwicklungs-Bibliothek müssen jetzt sämtliche Bahnungen bewusst aufgebaut werden, um die schon vorhandenen, sinnvollen Strategien in Zukunft zu nutzen. Im Gegenzug müssen die Bahnen zur Alarm-Bibliothek abgebaut werden. Bei der Realisierung hilft das Smiley-Konzept.

Voraussetzung ist, dass du die Entscheidung triffst, nach den Strategien der Wandlungs- und Entwicklungs-Bibliothek leben zu wollen und es danach auch aktiv tust.

In dem Moment verringern sich die alarmmäßig im Alltag ausgelösten Strategien der Alarm-Bibliothek. Für dich bedeutet das, du hast weniger Stress, weniger Angst, du hörst keine Stimmen oder Geräusche mehr, die real nie da gewesen sind, du lebst dein Eigen-Ich (Persönlichkeit)


Wesentliche Anmerkung von uns

Um aus einem erlebten Schockereignis etwas lernen zu können, darf ich es nicht in der Alarm-Bibliothek löschen. Wandlung und Entwicklung haben nichts mit einer Umprogrammierung oder Überschreibung zu tun. Wird etwas umprogrammiert oder überschrieben, ist es für mich endgültig weg und steht mir nicht mehr zum Nachsehen zur Verfügung, um daraus lernen zu können.

Hinzu kommt ja, dass die Alarm-Bibliothek für den Notfall wichtig bleibt. Unsere bewusst getroffene Entscheidung wäre viel zu langsam, um im Notfall eine genügend schnelle Entscheidung zu treffen. Unser Unterbewusstsein konstruiert letztlich ja sinnvolle, mein Leben rettende Strategien. Nur sorgen die mit der Zeit für Angst und Stress.

Kann man außer den beiden Klängen noch andere Töne oder Musik hören?

Musik und Töne

Deine Frage
Da es ja bei dem Seelenklang und Ereignisklang um jeweils 1 Ton handelt, ist es "hilfreich", auch
andere Musik bzw. Töne mit der gleichen "Frequenz" zu hören ? Wenn ja, welche z.B. ...?

Unsere Antwort
Was du von uns erhalten hast ist eine Sequenzdauer des Ereignisklanges und des Seelenklanges.
In dem du bei deinem MP3-Player oder Smartphone die Repeat-Taste drückst, kannst du die
Klänge so lange hören, wie du sich beim Hören der Klänge wohlfühlst. Der Klang wird in seiner
Lautstärke automatisch rhythmisch laut-leise geregelt. Diese Regelung bezweckt, dass sich deine
Atmung und dein Herzschlag an diese Lautstärkenregelung anpassen, so dass sich beide auf dein
Ruheverhältnis von auf 4:1 bzw. 5:1 zueinander einstellt. Das hat eine gute Entspannung zur Folge
und sorgt für eine optimale Sauerstoffversorgung. Beide Klänge sind somit nicht nur auf dich
individuell hin moduliert werden, sondern auch so, dass sie diese besondere Wirkung haben.
Letztlich besteht keiner der beiden Klänge ausschließlich nur aus einem Ton mit einer bestimmten
Frequenz. Die angegebene Frequenz wurde als Grundton genommen dazu noch die zugehörige
Quinte und große Terz moduliert. Beide Klänge werden somit als Dreiklang gespielt. Das bewirkt
eine abgeschlossene Einheit von Körper, Geist und Seele.

Durch eine bestimmte Frequenz wird immer ein bestimmter Ton festgelegt. Diesen kann man in
verschiedenen Oktaven spielen. Dadurch kling die Frequenz, d.h. der Ton höher oder tiefer. Das
ändert aber nicht den Ton. Insgesamt kennt die westliche Musikwissenschaft 12 unterscheidbare
Töne, mehr nicht. Die Frequenzbreite, in der ein Ton als gleicher Ton gehört wird, hängt von der
Tonhöhe ab. Niederfrequente Töne haben eine sehr geringe Frequenzbreite, hochfrequente Töne
eine sehr ausgedehnte.

Man kann jeden dieser Töne mit seiner speziellen Frequenz auf unterschiedlichen Instrumente spielen,
dann bleibt die Frequenz und damit der Ton immer gleich, nur sein Klangbild wird durch das
Instrument anders.

Es macht keinen Sinn eine andere Musik zu hören, da jede Form von komponierter Musik die Seele
desjenigen enthält, der die Musik komponiert hat. Zudem wechseln die Töne in einem Musikstück ständig. Das kann sich bei dir positiv wie negativ auswirken. Mal macht dich die Musik eine
Zeitlang fröhlich, wechselt aber dann aber den Ton und du spürst Angst.

Ziel des Ereignisklanges ist, das er von dir mit dem Bild verknüpft wird, für dass du dich entschieden hast. Das macht ihn zu einem für dich besonderen, individuellen Ton. Dieses Besondere kann sonst kein Ton und auch keine Musik für dich bewirken. Daneben hat er die musikalische Wirkung, die die Musikwissenschaft diesem Ton zugeordnet hat. Welche Wirkung das ist, kannst du in der Zusatz-Info nachlesen.

Man könnte den Ton auch als technisch erzeugte Sinusfrequenz spielen. Das macht aber für dich
wenig Sinn, weil es eine rein technische Erzeugung ist. In der Natur gibt es daher keinen Sinuston.
Darum empfehlen wir dir, ausschließlich diese dir zugesandten Klänge zu hören, und das von
dir gewählte Bild zu deiner Zukunft dabei zu visualisieren. Am besten hörst du den Ereignisklang
abends beim Einschlafen, morgens beim Aufwachen und beim Minischlaf am Mittag. Immer nur
solange, wie er dir guttut. Dann bitte sofort ausschalten. Den Seelenklang kannst du, wenn er
dir guttut, rund um die Uhr hören.

Meine 25 Jahre Erfahrung mit dem Smiley-Konzept haben bei über 40 Tausend Patienten gezeigt,
dass die Wahl des Dreiklanges am geeignetsten ist, seine Zukunft neu zu gestalten und den Stress
wie die Angst zu stoppen.

Kann Angst umprogrammiert werden?

Angst

Frage und Anmerkung

Hallo an das Team des Smiley-Konzepts,

leider lässt sich eine Angst nicht einfach wegprogrammieren. Könnte man schon, hätte aufgrund der physikalischen Natur eines Gefühls aber nachhaltige Nebenwirkungen. Alle Maßnahmen, die dem Schwingungscharakter eines Gefühls entgegenwirken, führen physikalisch zu Abspaltungen.

Leider gibt es gemäß physikalischer Gesetzmäßigkeiten keine "speziellen" Ängste, sondern nur "die" Angst mit einer "speziellen" Frequenz. Es besteht diesbezüglich ein allgemein Missverständnis.

Unsere Antwort

Vorab, das Smiley-Konzept unterstützt die Ansage, dass Angst nicht einfach wegprogrammiert werden kann uneingeschränkt. Mit dem Smiley-Konzept gehen wir dann noch einen Schritt weiter und sagen ausdrücklich, dass Um-/Wegprogrammieren, Löschen, Überschreiben, Wegradieren oder vergleichbare Maßnahmen bezüglich Gefühlen, Gedanken und damit Emotionen und Geschehen in unserer Vergangenheit nicht gemacht werden dürfen!

Wir haben zudem Zweifel, ob es überhaupt ohne einen externen „operativen“ Eingriff überhaupt möglich ist.

Mit Medikamenten (Psychopharmaka), Drogen, bei Operationen, nach Traumata, bei Demenz, Morbus Alzheimer und vielem mehr wird der Zugriff auf bestimmte Hirnfunktionen und auf das Gedächtnis auf Zeit oder für immer ausgeschaltet.

Die Neurowissenschaft konnte nachweisen, dass ein Gedächtnis teilweise wieder mobilisierbar ist, wenn es nach Einnahme von Medikamenten für nur kurzer Zeit verschwindet. Es können durch synaptische Verknüpfungen neue neuronale Netzwerke gebildet werden, die verschwundene Fähigkeiten wieder ausführen helfen.

Das Smiley-Konzept nutzt diese Möglichkeit, eine neue Hirnplastizität durch Entscheidung und Bewusstmachung aufbauen zu können. Es löscht nicht und programmiert nicht um, sondern macht uns unsere Angst und unseren Stress von ihrer Ursache her bewusst und nutzt die Bewusstmachung dazu, eine neue, angst- und stressfreie Zukunft mit Hilfe von Lernprozessen in unserem Gehirn neue Hirnplastizitäten aufzubauen. Uns ist somit nicht das Umprogrammieren wichtig, sondern das Bewusstmachen und das daraus lernen.

Unter Hirnplastizität bzw. neuronaler Plastizität versteht man die Fähigkeit unseres Gehirns über Synapsen, Nervenzellen ganze Hirnarealen über bewusste Lernprozesse zur Optimierung von laufenden und neuer Prozesse nutzungsabhängig in ihrer Anatomie und Funktion zu verändern. Je nach betrachtetem System spricht man dabei z. B. von synaptischer Plastizität oder kortikaler Plastizität. Der Psychologe Donald O. Hebb gilt als der Entdecker der synaptischen Plastizität. Er formulierte 1949 die Hebbsche Lernregel in seinem Buch: The Organization of Behavior. Diese plastische Formbarkeit des Gehirns ist bis ins hohe Alter möglich.

Es wird im Smiley-Konzept nicht abgespalten, sondern vergangenes Geschehen genutzt, um daraus zu lernen und für uns neue Möglichkeiten zu öffnen, um so die Zukunft besser zu gestalten.

Wir unterscheiden deshalb bewusst zwischen einer Alarm- und einer Wandlungs- und Entwicklungs-Bibliothek. In der Alarm-Bibliothek liegen unsere vergangenen, uns Angst und Stress machenden Handlungen, in der Wandlungs- und Entwicklungs-Bibliothek die Handlungen, die wir aus den alten Handlungen gelernt haben.

Die Aussage, dass jedes Gefühl in der Natur auch seinen Gegenspieler hat, so auch Angst, macht Sinn, weil ich aus dem, was mir Angst macht, lernen kann, mein Leben angstfrei zu gestalten. Ein Gegenspieler von Angst ist Freude, ein anderer Mut, Hoffnung, Sicherheit, Schutz, usw. Indem ich mich entschließe, die Angst in Freude zu überführen, verknüpfe ich Angst und Freude zu einem Ganzen miteinander. Das Ganze gibt mir dann mehr Lebenskraft.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) hat für dieses bestehende Naturprinzip das Yin und das Yang eingeführt. Beide stehen aber nicht einfach gegenüber, sondern drängen nach einer Verbindung zu einem Ganzen. Die Bildung des Ganzen geschieht in der TCM durch das Qi, das ins Deutsche übersetzt für Lebenskraft steht. Gegensätze können also eine Kraft erzeugen.

Angst gehört dann zu meiner Alarm-Bibliothek, Freude zu meiner Wandlungs- und Entwicklungs-Bibliothek.

Lerne ich somit aus Angst Freude, Mut, usw. entstehen zu lassen, kommt es nicht zu der angesprochenen Wegprogrammierung und damit auch nicht zu der angesprochenen Nebenwirkung im Sinne einer Abspaltung. Im Gegenteil: ich gewinne Lebenskraft. Einen Hinweis auf diesen Vorgang macht die Quantenphysik mit ihrer Beschreibung der Verschränkung. Mit Verschränkung spricht sie das an, was die TCM mit Yin, Yang und Qi angesprochen hat: Gegensätze zu vereinen, um daraus Kraft zu gewinnen.

Zum Ganzen noch eine Anmerkung von uns:

  • Angst ist ein grundlegendes Gefühl, das wir brauchen, um konzentriert eine Lösung für
    eine gestellte Herausforderung zu finden. Hat man in diesem Zusammenhang keine
    Angst, neigt man zur Unvorsichtigkeit. Hat man zu viel Angst bis sogar Panik, hemmt
    (lähmt) uns diese Angst, so dass wir vor der Herausforderung fliehen oder extrem sogar
    in Ohnmacht verfallen.
  • Angst ist ein Gefühl, das selbst biologisch-physikalisch keiner bestimmten Frequenz
    entsprechen kann. Es gilt aber umgekehrt, dass bestimmte Frequenzen technisch als
    z.B. Sinusfrequenz oder natürlich-musikalisch als Ton/Klang erzeugt uns in
    starke Angst bis hin zur Panik versetzen können.
  • Die uns lähmende Angst gehört immer zu einem Schockereignis in Form eines Traumas,
    eines Konfliktes, einer Kränkung, einer körperlich, geistig wie psychisch-seelischen
    Kränkung. Diese Schockereignisse sind daher mit den von der Natur veranlassten
    sinnvollen Überlebensstrategien in unserer Alarm-Bibliothek abgespeichert. Die
    Lernprozesse aus diesen Schockereignissen und den dazugehörigen sinnvollen Überlebensstrategien befinden sich in der Wandlungs- und Entwicklungs-Bibliothek. Zu ihr
    gehört die positive, konzentriertmachende Angst.

Borreliose – Riskanter Zeckenbiss

Zecke

Eine Borreliose (Lyme-Borreliose) entwickelt sich langsam und durchläuft verschiedene Stadien. Als typisches Anzeichen kurz nach der Infektion gilt die Wanderröte. Über viele Jahre hinweg können dann an den verschiedensten Organe, an den verschiedensten Stellen des Stütz- und Bewegungsapparates, ​unseres Nervensystems sowie auch am Gehirn sogenannte Spätfolgen auftreten. Auffallend dabei ist, dass viele davon identisch sind mit derSyphilis (Lues venerea). ​

Um diese späteren Komplikationen zu vermeiden, sollte man - so die Schulmedizin - wie bei der Syphilis, so früh wie möglich mit einer Antibiotika-Behandlung beginnen. Aber, auch wenn die Antibiotikatherapie aus Sicht der Schulmedizin sehr erfolgreich ​ist und die Boreliose nachweislich zum Stoppen gebracht wurde, treten bei sehr vielen dieser ​behandelten Personen sehr unterschiedliche Spätfolgen auf, die ​trotz Langzeitgabe ​unterschiedliche​r Antibiotika nicht unter Kontrolle ​gebracht werden können.

Weitere Aspekte?

Man sollte sich daher die Frage stellen, ob es nicht über das reine Infektgeschehen hinaus noch weitere zu beachtende Aspekte gibt, die zur „Heilung“ neben der reinen auf Borrelien zielenden antibiotischen Therapie zwingend zu erfolgen hat. In diesem ​Aufsatz will ich dem interessierten Leser wichtiges Gedankengut aus der Ganzheitsmedizin beschreiben, dass sich erfolgreich in Begleitbehandlung bei der Lyme-Borreliose bewährt hat und der schulmedizinischen Methodik eine weitaus höhere Erfolgsaussicht auf Heilung beschaff​t hat.

Stress​?

Der Aspekt, der von der Ganzheitsmedizin mit eingebracht wird, hat mit speziellen Stressformen zu tun, die vom Unterbewusstsein konstruiert werden. Diese speziellen Stressformen ​sind- so der ganzheitsmedizinische Gedanke - bei dem Betroffenen ​​​zufällig genau zu dem Zeitpunkt au​fgetreten, an dem er auch von der Zecke gebissen wurde. 

Dieser Gedanke der Ganzheitsmedizin beruht auf folgenden Theorien und Thesen, die sich ​seit 2000, dem Jahr, in dem Professor Eric Kandel seinen Nobelpreis in Medizin bekam, in der Neurowissenschaft entwickelt haben. Es sind folgende Theorien und Thesen

Diese Theorien bzw. Thesen lassen folgenden Gedanken zu, dass sich im Augenblick des Zeckenbisses zwei Bilder im Unterbewusstsein verschränken: Das Ereignis des Zeckenbisses selbst und das Ereignis eines gerade zum Beispiel ausgetragenen Konfliktes. Welche Art von Konflikt das sein k​ann, beschreibe ich ​weiter unten. Ab diesem Moment nimmt das Unterbewusstsein zu einem existierenden Bild zu einem Ereignis in der Vergangenheit noch den Zeckenbiss mit auf (​zum Beispiel gab es im traumatischen Ereignis ​einen [Messer-]Stich oder Biss von einem Täter).

D​as Bild im Unterbewusstsein

Ab diesem Moment muss im Alltag entweder nur ein Biss (egal in welcher Form) oder eine Umgebung, in der der Zeckenbiss geschah, oder ein entsprechender Konflikt vom Unterbewusstsein auftreten und schon konstruiert das Unterbewusstsein uns genau d​ie notwendige Strategie, die beim Biss notwendig war, um zu überleben. Wo dann die Strategie zur Wirkung kommt bestimmt ​der Konflikt, der zum Zeitpunkt des Bisses gerade ablief. Auf diese Art und Weise erhält die ​Borreliose heute ihr buntes Bild, wie die Syphilis es in der Vergangenheit einmal hatte.

Bevor ich jedoch näher auf diese Gedankenwelt der Ganzheitsmedizin, in der die Schulmedizin neben der psycho-somatischen denkenden Medizin eingeschlossen ist, näher eingehe, möchte ich die Borreliose, speziell die sich daraus entwickelnde Lyme-Borreliose aus Sicht der Schulmedizin beschreiben.

Wie erklärt die Schulmedizin die Borreliose bzw. die sich aus ihr später entwickelnde Lyme-Borreliose als ​chronisch werdendes Krankheitsgeschehen?

Was ist richtig Zeckenbiss oder Zeckenstich?

Welches sind die typische Symptome der Borreliose bzw. Lyme-Borreliose?

Was ist aus Sicht der Schulmedizin die eigentliche Ursache der Borreliose​?

​​Wie sicher sind die verschiedenen Test-Nachweise in der Schulmedizin?

Antikörper-Nachweis im Liquor

Borrelien-Nachweis in Patientenproben

​Direkter Borrelien-Nachweis im Blut​

Borrelien-Nachweis über das Erbgut der Borrelien in Proben

Welches sind die Erregerreservoire für Borrelien?

Wie häufig tritt Borreliose auf?

Welches ist die schulmedizinische Behandlung der Borreliose (Lyme-Borreliose)?

​Was bringt die Ganzheitsmedizin im Hinblick auf Boreliose vor?

​Gemeint ist hierbei vor allem ​die Erklärung und Therapie von immer wieder auftretenden Rezidiven und fortschreitenden Befall immer neuer Organe der Lyme-Borreliose​!

Die Lyme-Borreliose erinnert in ihrem Verlauf stark an die Syphilis. Auch bzw. trotz einer sehr raschen Gabe von Antibiotika über eine genügenden Zeitraum kommt es auch bei der Lyme-Borreliose zu Rückfällen und einem fortschreitenden Befall immer neuer Organe bzw. Systeme (siehe Boreliose Stadium 2).

​Strng genommen könnte man schulmedizinisch daran denken, dass es aufgrund der Langzeitantibioticatherapie zu Resistenzbildung bei den Borrelien gekommen ist, so dass sich immer neuartige Stämme von Borrelien im Organismus bilden können. 

Für eine neue spektakuläre Erklärung einer grundlegend weiteren Ursache sorgt die Ganzheitsmedizin bzw. die am Anfang schon erwähnten Thesen und Theorien der Neurobiologie und -psychologie. Sie kommen über diese Theorien und Thesen dann auch zu einem ganz neuem Ansatz in der Therapie. Dieser neue Ansatz sollte jedoch immer ​schulmedizinisch begleitet werden.

Wo setzt die Ganzheitsmedizin bei Ihrer Therapie der Lyme-Borreliose an?

Mikroben verstehen wir bisher nur als ein Organismussystem, das die sogenannten Infektionskrankheiten bewirkt. Diese Anschauung liegt deswegen so nah, weil wir bei ​ihnen stets diese Mikroben finden. Aber wir haben bei diesen vermeintlichen Infektionskrankheiten eine erste, davor liegende Phase vergessen bzw. bisher nicht sehen wollen​ - besser nicht sehen können. Das trifft insbesondere auf die Schulmedizin zu. Sie kann nur das ​Grobstoffliche einer Krankheit erkennen. Die erste Phase einer Krankheit beginnt auf der Stufe des Nichtstofflichen, d.h. mit Bildern. Genau diese erste Phase wird uns heute von den neuen Thesen und Theorien der Neurobiologie bzw. -psychologie wieder neu vor Augen geführt. Sie besagen:

Mikroben und innere Bilder

Krankheit setzt nicht da an, wo wir von Mikroben befallen werden, sondern mit Bildern unserer eigenen Vergangenheit bzw. der Vergangenheit unserer Vorfahren, die uns vererbt ​werden. Die Mikroben sind letztlich nur zu Struktur gewordene Bilder, die uns darauf aufmerksam machen sollen, was wir bezüglich unserer Vergangenheit schon längst hätten aufräumen müssen. 

Situation und äußere Reaktion

Wenn wir uns den Vorgang des Zeckenbisses bzw. -stiches noch einmal sehr aufmerksam bildhaft vor Augen ​führen und uns fragen, in welcher Verfassung wir uns gerade befunden haben, als der ​Stich passiert ist, sollten wir uns ​ansehen, ob das ein bestimmter Stress (Strategie des Unterbewusstseins) war, der durch ein altes Bild ​unseres Unterbewusstseins mal wieder konstruiert wurde. Zu diesem Bild gehörte dann immer auch ein ​Stich, der uns in einer traumatischen Situation in der eigenen Vergangenheit oder Vergangenheit der Vorfahren ​verletzt hatte (verletzt einmal real wie aber auch im übertragenen Sinn).

Infektionskrankeit als Problemhilfe

Das bedeutet, diesen vermeintlichen Infektionskrankheiten (in diesem ​Aufsatz ist es die Borreliose) geht immer eine konflikt-aktive Phase voraus​. Die Mikroben werden jetzt - so die neue Gedankenwelt des ganzheitsmedizinischen Ansatzes - zu unseren Helfern, um für den ständig im Alltag in mir stattfindenden Konflikt (verstanden als Stress) eine dauerhafte Lösung zu finden. Hätte diese Lösung schon längst stattgefunden, wäre es nicht zu einer so im Organismus ausgedehnten, über Jahre gehende Erkrankung wie die Lyme-Borreliose gekommen. Sie wäre durch ​Regulationsfähigkeit und Selbst-Heilungskräfte sofort nach dem ​Stich durch die Zecke gestoppt worden.​

​Es ist für ​Sie ​sicher zunächst einmal fremd zu ​lesen, dass die Mikroben in unserem Organismus aktiv werden sollen, um uns bei ​einer Konfliktlösung zu helfen. Sie sind also nicht unsere Feinde, sondern sie helfen uns, sie arbeiten auf ​Befehl, nach ​Strategien des Unterbewusstseins ​in unserem Körper, weil das Unterbewusstsein davon ausgeht, dass unser Leben nur so zu retten ist. D.h. unser Unterbewusstsein konstruiert genau diese Strategien, die wir als schwerwiegende Krankheit erleben, weil sie genauso für unser Überleben wichtig sind. ​Wir sind in diesem Moment also keineswegs Opfer der Borrelien. Die Lyme-Borreliose wird für uns zu einem Weg, der uns in Wandlungs- und Entwicklungsprozesse bringen soll. Sie ​mobilisiert in uns alle Zellen, die notwendig sind, um mit dem in uns hereingebrachten (imaginären) Müll und Dreck fertig zu werden.

Warum?

​... wählt aber das Unterbewusstsein genau diese Strategien, die uns so schwer und über Jahre, u.U. sogar ein Leben lang krankwerden lassen? Der ​Stich ist ehemals im Zusammenhang mit einem schweren traumatischen Ereignis passiert und ist als Bild zusammen mit vielen anderen von den Sinnesorganen aufgenommenen Reiz​en abgespeichert worden. Gemäß diesem Ereignis hat das Unterbewusstsein damals dann auch die Strategien entwickelt, die uns zum Zeitpunkt des traumatischen Ereignisses das Leben gerettet haben. Durch den Stich​ der Zecke wird das Unterbewusstsein an dieses traumatische Bild erinnert und glaubt, die Zecke gehöre zu den damaligen Feinden, die uns ​gestochen haben. Deswegen ruft das Unterbewusstsein gemäß diesem alten Bild die gleichen notwendigen Strategien auf.

Nur ist die Zecke nicht wirklich mehr ein solcher Feind. Deswegen sind die Strategien von damals nicht mehr entsprechend und für uns richtig. Deswegen verläuft die Borreliose jetzt im Zusammenhang mit vielerlei Prozessen ab, die nicht wirklich notwendig sind. Sie werden vom Unterbewusstsein über das autonome Nervensystem sowie dem Meridiansystem zu ganz vielen Orten und System hin versendet, die einmal zu dem ​traumatischen Ereignis gehörten. Das Unterbewusstsein folgt den im Bild festgehaltenen Strategien und dem, was damals von den Sinnesorganen wahrgenommen wurde. Dadurch kann das Bild einer Krankheit wie die Borreliose sehr komplex​ werden.

​Was geht im Körper vor?

Stellen wir uns die Borrelieninfektion im übertragenen Sinne ​als das vor, was uns in der eigenen bzw. ​der Vergangenheit ​unserer Vorfahren passiert ist, dann konstruiert unser Unterbewusstsein, ohne dass wir willentlichen Einfluss darauf nehmen können, genau die Strategien, die in der Vergangenheit notwendig waren, um zu überleben. ​Überlebt haben wir damals, in dem wir in eine Ohnmacht gegangen sind, statt zu kämpfen und mit dem Müll ​und Dreck, mit dem wir beschmissen wurden, aufzuräumen. In dieser Ohnmacht haben wir alle Wunden zugelassen. Genauso lässt auch das Unterbewusstsein jetzt alle unsere Verletzungen zu. Mikrobiell gibt es dazu dreierlei Arbeiter, die ihre Arbeit aufnehmen müssten, statt in die Ohnmacht zu gehen:

  • Solche, die Müll abräumen müssen, d.h. Müllmänner. Das sind die Fresszellen.
  • Solche, die ein Bombentrichterfeld wieder einplanieren müssen, d.h. Geländearbeiter, die den zerstörten Zellaufbau regeln. Das sind die Wachstumsfaktoren freisetzenden Zellen.
  • Solche, die veranlassen, den Schutz gegen neue Angreifer aufzubauen, das sind die Lymphozyten, d.h. die Körperpolizei.

Genau diese drei Aufgaben müssen in unserem Körper erfüllt werden, damit eine Lyme-Borreliose von uns selbst gestoppt werden kann. Damit diese Aufgaben erfüllt werden können, sind wir aber ​zunächst einmal im geistigen Sinne gefordert, uns zu entwickeln und zu wandeln. Das Unterbewusstsein braucht ein neues Bild von uns, dass wir ihm anstelle des alten, traumatischen Bildes ​zur Verfügung stellen, damit sich diese Arbeiter wieder in Gang setzen.

E​in positives Bild

Wir müssen uns dazu ​ein positives Bild vorstellen, in ​welchem wir ​nicht mehr durch einen Stich ​im Leben bedroht werden und das auch noch ohnmächtig zulassen. In diesem Bild müssen wir eine geistige ​und psychisch-seelische Stärke, d.h. Selbst-Bewusstsein und Selbst-Verantwortung zeigen. Wir müssen uns ​in diesem Bild vorstell​en, dass wir unser Leben wieder selbst und ohne fremde Hilfe geregelt bekommen und uns selbst ​heilen können. Die Antibiotika töten letztlich nur unsere „Feinde“ für uns. Sie lassen aber die Getöteten, in dem Falle die Borrelien, als Müll liegen. Letztlich müssen wir im geistigen und seelisch-psychischen Sinne wie auch körperlich den Müll selbst aufräumen. Hinzu kommt, dass wir durch den dabei erzeugten Stress in uns immer saurer werden, immer weniger Sauerstoff aufnehmen und in die Gewebe transportieren können. So haben die Borrelien das beste Milieu, um sich zu vermehren und zu überleben.

Bei all dem, was wir uns zunächst im Bild vorstellen können, müssen wir sehen, dass es genauso gut ist, um dann zuzustimmen und zu sagen, dass es werde (ein schöpferischer Prozess). Ab dem Moment ​setzen ​im Zusammenhang mit der Borreliose im Körper an allen befallenen Stellen real wieder die Selbst-Heilungs- wie Selbst-Regelungskräfte in Gang: die Müllmänner, die Geländearbeiter wie die Polizisten.

Wir müssen uns dazu bewusst machen, was uns tatsächlich einmal durch Stiche​ im Leben so stark bedroht hat, dass wir fast - ohne die rettende Strategie (​damals die Ohnmacht) des Unterbewusstseins - gestorben wären. Genau an diesen Vorgang wurde unser Unterbewusstsein durch den Stich ​der Zecke erinnert. Das umso mehr, da wir „zufällig“ zur gleichen Zeit ​die gleichen Probleme hatten, als wir selbst bzw. unsere Vorfahren ​von Feinden (diesmal jedoch von Personen bzw. Tieren) gestochen ​wurden. 

Überqualifizierte Strategien

Damals musste das Unterbewusstsein aus seinem Erfahrungsschatz heraus ein vergleichbares Bild ​hinzuziehen, um die ​lebensrettende Strategie 'Ohnmacht' zu konstruieren​. Diesmal war es ein vergleichbar „harmloser“ Stich ​von einen kleinen Tier. Damit sind jedoch die vorhandenen Strategien​ ​für den Vorfall überqualifiziert. Sie bedrohen jetzt unser Leben anstatt es zu retten. ​Es kann sich über Jahre hinweg ​hinziehen, ​dass das Unterbewusstsein in unserem Alltag immer wieder die Wiederholung ​von Bissen und Stichen erlebt und das nicht unbedingt mehr von einer Zecke. Es kann im Alltag, die Mutter, der Vater, der Arbeitgeber, der Lehrer, der Partner, …, sein, die uns täglich im übertragenen Sinne stechen und beißen.

Das ​geht solange weiter, bis wir unserem Unterbewusstsein ein neues Bild unserer Stärke, unseres Selbst-Bewusstseins, unserer Selbst-Regelungsfähigkeit und Selbst-Heilungsfähigkeit vorzeigen. Diesem stimmen wir zu, indem wir sagen, dass es gut für uns ist und von dem wir wollen, dass es werde. Ab dem Moment fängt auch unser Unterbewusstsein an, Strategien zu konstruieren, die unserem Willen gemäß verlaufen und gut für uns ​sind. Sie werden uns nicht mehr stressen, Ressourcen rauben und unsere eigentlichen Potentiale ​verhindern. Sie machen uns mutig und stark. Sie geben uns Selbst-Bewusstsein.

Welchen Ansatz verfolgt die Ganzheitsmedizin? 

​Der Ansatz der Ganzheitsmedizin setzt somit beim Stress an, der in Begleitung der Borreliose aufgrund der vom Unterbewusstsein für uns unwillentlich konstruierten Strategien auftritt bzw. wie „zufällig“ im gleichen Moment sogar real durch unsere Umgebung abläuft, zu dem der Zecken​stich aufgetreten ist. 

​Jeder weiß, dass Stress der Faktor Nummer 1 ist, der unser Immunsystem soweit ​aufbrauchen kann, dass es sich gegen fremde Eindringlinge, wie in diesem Fall die Borrelien, nicht mehr zu Wehr setzen kann und sogar in eine Ohnmacht geht. Das erkennt man ja auch an den besprochenen Ergebnissen der verschiedenen Testergebnisse.

Das Wort Biss bzw. Stich ruft bei jedem von uns ein Bild ab: „Einem werden immer wieder kleine Nadelstiche zugefügt. Man verbeißt sich in etwas. Man hat nicht den richtigen Biss. Etwas stichelt. ...“ 

Was könnten ​auslösende Gefühlsinhalte sein, an die der Stich ​der Zecke erinnert?

Je komplexer, d.h. je bunter die Lyme-Borreliose in unserem Organismus abläuft, je bunter sind auch die Gedanken- bzw. Gefühlsinhalte, welche die Strategien beim Unterbewusstsein abrufen und damit Stress erzeugen. Die Buntheit der Borreliose dehnt sich in drei Stadien von der Haut ausgehend auf viele verschiedene System im Körper aus (siehe Bereliose Stadium 2).

Welches sind ​die geistigen, gedanklichen wie psychisch-seelischen Inhalte bei den betroffenen Systemen?

  • ​Nervensystem: Im Wesentlichen steht beim Problemen im Nervensystem weitgehend ein Trennungskonflikt dahinter. Man hat Angst sich zu trennen, zunächst von den Eltern, weil man dann nicht mehr existentiell versorgt ist. Später überträgt sich das auf Arbeitgeber, Partner, usw. Man tut wiederwillig das, was von einem verlangt wird. Man wird dabei aber gedemütigt. Man fühlt sich nicht ernst genommen. Es fehlt das Selbst-Vertrauen. Man traut sich nicht, für sich und sein Leben die Verantwortung zu übernehmen. Innerhalb dieses Trennungskonflikts gilt dann Folgendes:

      Allgemein: Man hat das Gefühl, dass man etwas nicht mehr wegbringen, d.h. lösen kann. Dass das Gehirn austrocknet, dass man nicht mehr gut genug denken kann. Dass man sich nichts mehr merken, nichts mehr behalten kann. Dass man Rechenaufgaben nicht versteht.

      Trigeminusneuralgie:Man hat Angst das Gesicht, d.h. das Ansehen zu verlieren. Man lässt sich daher lieber lächerlich machen oder bloßstellen.

      Facialisparese: Man lässt sich zum Narren machen. Man hat Angst sich vor der Familie, in der Schule, bei Freunden, … zu blamieren.

      Kalter“ Schlaganfall: Gebannt-Seins-Angst, d.h. man glaubt sich nicht mehr bewegen zu dürfen, können oder wollen. Das kann die Gesichtsmuskulatur betreffen. Angst zum Narren gemacht zu werden. Schulter-Rücken-Muskeln: Vor Jemanden oder Etwas nicht ausweichen zu können. Bein-Arm-Beuge- und Beziehmuskeln: Jemanden oder Etwas nicht festhalten, heranziehen, umarmen zu können. Bein- und Arm-Strecker- und Abspreiz-Muskulatur: Jemanden oder Etwas nicht wegbekommen, wegdrücken, wegschlagen, wegtreten, wegstoßen oder abwehren zu können. Bein allgemein: Nicht ein noch aus zu wissen, nicht fliehen, nicht mitkommen, nicht schnell genug laufen, nichttanzen, nicht balancieren, …, zu können.

      Gehirnhaut-Nervenentzündungen: Moralisch- intellektueller Selbstwertkonflikt.

  • Auge: Angst, jemanden aus den Augen zu verlieren, den Blickkontakt zu verlieren. 
  • Haut: Hautkontakt haben oder nicht haben wollen, können. Der Körperkontakt reißt ab. Man verliert ​den Kontakt zu einem geliebten Menschen, ​man wird im Stich gelassen.
  • Herz: Man verliert oder trennt sich von seinem Partner, seine​m Arbeitsplatz oder Rang, seinem Haus, seine​m Betrieb, seinem Geld. Es zerreißt mir das Herz. Das Herz erkaltet. Das Herz bleibt stehen, …, fängt zu stolpern an.
  • Knie-, Hüft-, Wirbelsäulen und andere Gelenke: Selbstwert-Konflikt, es ist einem nicht möglich durch richtige Vorwärtsbewegung sich von etwas oder einer Person zu trennen. Bei Menschen, die ihre Leistungsfähigkeit über die Vorwärtsbewegung im eigentlichen wie übertragenen Sinne definieren, finden bei Hüft- wie Knieprobleme zu keinem Selbstbewusstsein. Das sind meist Sportler, wie aber auch verschiedene Berufe, die bei der Arbeit den Einsatz dieser Gelenke verlangen.

Welchen biologischen Zweck verfolgt das Unterbewusstsein mit den „bunten“ Symptomen und Veränderungen ​bei der Lyme-Borreliose​?

Letztlich steckt hinter den strategisch ausgelösten Symptomen, dass unser Unterbewusstsein und damit ​unser Innerer Arzt möchte, dass wir durch Wandlung und Entwicklung, d.h. einer Auf- und Verarbeitung der als Trauma erlebten Konflikte endlich vorankommen und unser Selbst (Ich) fördern. Damit würden wir die bis dahin akzeptierten Demütigungen, die Nicht Anerkennung, das Lächerlich-gemacht-werden, den Verlust von Menschen, …, usw. endlich loswerden. Wir sollen lernen, ​Selbst-Bewusstsein aufzubauen und so zu unserem Selbst zurückzufinden und nicht ständig ein Fremd-Ich zu leben, um vermeintlich geliebt und akzeptiert zu sein und scheinbar integriert zu werden. Wir müssen uns im übertragenen Sinne vom Fremd-Ich trennen und das eigene Ich ​leben, um wieder Lust am Leben zu haben und weniger Lust am Sterben.

​Frage an Sie, lieber Leser, liebe Leserin: Kennen Sie das aus Ihrem Alltag?

Biologisch gesehen sind es aus Sicht des Unterbewusstseins wichtige funktionell​e Prozessabläufe, die ​das Überleben sichern sollen. ​Je mehr sich ​jedoch Trennungskonflikte anhäufen, umso ausgedehnter ​werden die eingetretene Ohnmacht​, die Unterdrückung​, das sich Nicht-wehren-können ​und die ​notwendigen Prozesse, die dann erheblich zu stressen anfangen, und Ressourcen verbrauchen. Je mehr Ressourcen verbraucht werden, umso weniger kann man seine eigentlichen Möglichkeiten (Potentiale) leben. Da die Borreliose solange nicht wirklich gestoppt werden kann, solange man seine Trennungskonflikte aufrechterhält, wird die Lyme-Borreliose immer bunter. Wie bunt sie im Laufe von Jahren werden kann, kann man mit Hilfe der Stimm-Frequenz-Analyse sichtbar machen.

SFA-Check

Es entsteht so zunehmender Stress durch Angst, Frust, Freudlosigkeit, Depression, …, usw., aber auch Wut, Aggression, Hass, Neid, Eifersucht, …, usw. Körperlich entstehen Symptome und erhebliche Funktionseinschränkungen im Bereich der Gelenke, der Muskeln und des gesamten Stütz- und Bewegungsapparates. 

​Die ganzheitsmedizinische​ Diagnose und Therapie ​der vom Unterbewusstsein ausgelösten Strategien​

Ein entsprechendes Messwerkzeug, das in sich die Möglichkeit integriert hat, diese im Unterbewusstsein abgelegten Bilder zu decodieren gelingt heute mit de​r Stimm-Frequenz-Analyse sehr genau. Die Software wurde von ​mir aufgrund meiner 41-jährigen Erfahrung als Facharzt für Innere Medizin und Naturheilverfahren in den letzten 25 Jahren entwickelt und mit über 40-Tausend Patienten ​empirisch in seiner richtigen Aussagefähigkeit abgesichert.

D.h. das, was meine Software ​heute macht, kannte man schon sowohl in der Antike: Es gibt einen Bezug zwischen dem Klangbild der Stimme zu den im Unterbewusstsein abgelegten Klangbildern von Ereignissen. Deshalb trainiert die Phonologie bei Therapeuten das quasi Hören von beginnenden oder vorhandenen Krankheiten über das Klangbild der Stimme. Heute kann jeder, der ​meine Software einsetzt (oder einsetzen lässt), seine eigene Vergangenheit über das Klangbild seiner Stimme decodieren und so Krankheiten durch Entstressung seines Alltags vorbeugen. Genauso gelingt ​dies bei vorhandenen Krankheiten - durch Entstressung für eine bessere Lebensqualität zu sorgen.

Das Smiley-Konzept

​Die Stimm-Frequenz-Analyse ist eine Säule des Smiley-Konzepts. Die andere ist die Stress-Stopp-Methode. Sie stellt für den Stressabbau ausführende Methoden zur Verfügung, aus denen man auswählen kann. Die ausgewählte Methode wird dann zusammen mit den von der SFA erstellten therapeutischen Klängen eingesetzt.

Jede Form von medikamentöser Therapie, chemischer oder biologischer Art, wie auch physikalisch-mechanisch Therapien behandeln letztlich nur Symptome (​das sagt ​selbst die Schulmedizin in vielen Fällen wie auch beim Völlegefühl). Heilung, so sag​en Schulmedizin und Ganzheitsmedizin kann sich der Patient letztlich nur selbst. Dazu muss er aber wieder zur Selbst-Regulations- und Selbst-Heilungs-Fähigkeit zurückfinden. Das gelingt mit dem Smiley-Konzept, indem er wieder sein Lachen, seine Lust am Leben zurückgewinnt.

Diabetes Typ 2B ist ursächlich eine Folge von Stress!

Diabetes

Diabetes mellitus oder Zuckerkrankheit wird in der Medizin ursächlich ausschließlich mit einer Störung der Bauchspeicheldrüse in Zusammenhang gebracht. Die ​auftretenden Begleitsymptome bzw. Erkrankungen werden als durch die Zuckerkrankheit verursacht gesehen.

Erkannt hat die Medizin inzwischen, dass der Einfluss von Stress bei der Entstehung der Volkskrankheiten mit 60-80% höher einzuschätzen ist als zum Beispiel Rauchen, Bewegungsarmut und Übergewichtigkeit, die bislang als die Risikofaktoren „Nr.1“ galten.

Ein altes Stressmodell

Bei dieser Aussage bezieht sich die Medizin auf ein Stressmodell, das die Evolution für den Kampf mit äußeren Feinden, die das Leben bedrohen, vor Millionen von Jahren angelegt hat. Die Medizin glaubt, dass dieses Modell, ursprünglich bezogen auf Angreifer (wilde Tiere, Aggressoren, Mikroben, etc.), in genau gleicher Weise bei der Erzeugung von Stress, wie man ihn heute erlebt, seine Gültigkeit hat.

Danach wird der Organismus durch das autonome Nervensystem entweder auf Kampf, Flucht oder Ohnmacht (Totstellreflex) vorbereitet. Ein willentlicher Eingriff in den Ablauf wurde von der Evolution nicht eingeplant, weshalb der Verlauf als reflexartig beschrieben wird. Er dient fast ausschließlich der Bereitstellung einer freien Energie und Vorbereitung der verschiedenen Organsysteme auf die möglichen Reflexe. Oberstes Regelsystem für diesen Prozessablauf ist ausschließlich das autonome Nervensystem.

Und das neue Stressmodell

In einer neuen Vorstellung geht ein Modell nach Heinen 2005 bzw. ein modifiziertes Modell nach Heinen/Scherf 2007 bei Stress von einem Anpassungsprozess im Organismus mit dem Ziel aus, durch Arrangement mit den Anforderungen bzw. Herausforderungen des Stressfaktors zu überleben.

Die Innere Medizin beschreibt dazu den Stoffwechsel nach einem Angriff. In diesen Fall betrachtet man beim Diabetes Typ 2B Zucker als Stressfaktor. Der entstehende Stress ist also als eine evolutionärer Anpassungsprozess im Organismus in Reaktion auf diesen Stressfaktor und Diabetes mellitus Typ 2B als körperlich-strukturelle Anpassungsschwäche im Rahmen einer ungenügend ablaufenden Stressreaktion im menschlichen Organismus. Das kann die Folge von individueller Konstitution (Generationenerbe), Kondition (Lebensstil) bzw. Konditionierung (Kontext zu Erlebnis- und Erziehungsmuster) sein. Diabetes Typ 2B wird demnach nicht von einem Insulinmangelgeschehen infolge einer Zerstörung der Betazellen der Bauchspeicheldrüse verursacht, sondern durch den von Zucker ausgelösten Stress im menschlichen Organismus. Dies ermöglicht es, eine komplexe Ursachenfindung für Diabetes Typ 2B herzuleiten und ​seine sekundären Begleiterkrankungen mit in die Verursachungsprozesse mit einzubeziehen.

Ursachenfindung ist immer individuell

Bei der Ursachenfindung für den Diabetes mellitus Typ 2B ist deshalb die Identifikation individueller Stressreaktionen wichtig. Ausgehend von den beiden neuen Modellen werden diese sowohl vom autonomen Nervensystem als auch vom biologischen Rhythmussystem kontrolliert. Die DNS nimmt nur insofern Anteil an der Entstehung, als dass sie als konstitutionelle Voraussetzung betrachtet wird und die Stressreaktion individualisiert. Ziel der Stressantwort ist die Anpassung des Gesamtorganismus bzw. von Teilsystemen des Organismus an den Stressfaktor.

Stressbehandlung nach dem alten Modell

Zur Behandlung der wissenschaftlichen wie auch der laienhaften Aspekten von Stress nach dem alten Stressmodell werden Bewegung zum Abarbeiten der angesammelten Energie und Abbau von Adrenalin und Cortison vorgeschlagen. Die zurückgehaltenen Emotionen sollen, wo sich Gelegenheit bietet und man allein ist, herausgeschrien werden. Alternativ werden unterschiedliche Entspannungsmethoden vorgeschlagen: Autogenes Training, Beten, Muskelentspannungstest nach Jacobsen, Yoga, etc.. Zur besseren Vorbereitung auf Arbeit, Arbeitgeber, Partner, Sozialstand etc. wird ein Persönlichkeitstraining vorgeschlagen.

Stressbehandlung nach dem neuen Modell

Dem entgegen zielen die neuen Stressmodelle auf eine Unterstützung des natürlichen Anpassungsprozesses (Smiley-Konzept), um diesen angemessen ablaufen zu lassen. Der Patient wird jetzt kompetent gemacht. Es wird nicht nur auf die unterschiedlichen Symptome reagiert. Da sich Stress in die Stimme zeigt, kann man jetzt - unterstützt durch ein zuverlässiges ​Messsystem (Stimm-Frequenz-Analyse) - mit dem Bio-Signal Stimme die individuellen Stressreaktionen beobachten und bildlich darstellen.

​Das Smiley-Konzept

Es besteht aus zwei Säulen: der Stimm-Frequenz-Analyse (SFA) und der Stress-Stopp-Methode (SSM). Die SFA ist eine Software, die aus der Stimme Stressfaktiren abliest, daraus das Thema ableitet und das Lebensalter, in dem dieses Thema zuerst aufgetreten ist. Sie generiert dazu zwei Klänge, die zum Mindern bzw. Auflösen des Stresses in der SSM verwendung finden. Die Stress-Stopp-Methode wiederum bietet einen Cocktail von Techniken an, aus denen der Patient wählen kann. Mittels der ausgewählten Techniken und der beiden Klänge wird der Stress an der Wurzel gepackt und so lange bearbeitet, bis ein zufriedenstellender Zustand erreicht ist.

Stress als Ursache für Reizmagen

Magen

​von Dr. Arno Heinen

Der Reizmagen (funktionelle Dyspepsie, nervöser Magen) ist weit verbreitet: Schätzungsweise ein Drittel aller Menschen in Deutschland hat zumindest zeitweilig Beschwerden im Oberbauch, hinter denen ein Reizmagen stecken könnte.

Die Schulmedizin sieht im Reizmagen lediglich eine funktionelle, d.h. eine psycho-somatische Störung und keine wirkliche Erkrankung. Überwiegend beteiligt sieht sie daran ​Stress, ohne den ​ihn näher spezifizieren zu können. 

Mit neuen Thesen bzw. Theorien (siehe Fußnote) ist es der Neurowissenschaft möglich, Stress in seiner Bedeutung für den Menschen näher zu spezifizieren. Mit den Thesen sind automatisch neue Ziele für Diagnostik und Therapie gesetzt worden. Um zu einer tatsächlichen Ursachenfindung und einer zielgenauen Therapie zu kommen, muss die folgende Pyramide in den Fokus gerückt werden, welche die Entstehung von Krankheit stufenweise beschreibt. Sie legt gleichzeitig Kompetenzfelder für die Schulmedizin sowie für die Ganzheitsmedizin fest. Sie legt ebenfalls fest wie Körper, Geist und Seele diagnostisch und therapeutisch erreicht werden können. 

Krankheit

Entsprechend dieser Pyramide zielt die Schulmedizin mit ihrer Diagnostik nur auf den Körper, d.h. seine Struktur. Sie lehnt jedoch keineswegs ab, dass etwas Psychisch-Seelisches oder auch Geistiges dahinter stehen könnte. Da ihr aber keine Messwerkzeuge dafür zur Verfügung stehen, bleiben für sie die Aussagen zu Geist und Seele zu spekulativ. Da sich aber Geist und Seele über das autonome Nervensystem sowie Meridiansystem funktionell bzw. symptomwirksam ausdrücken, benennt die Schulmedizin das, was sie wahrnimmt, als psycho-somatisch.

Im Folgenden soll zunächst sie Sichtweise zum Reizmagen aus schulmedizinscher Sicht und danach aus ganzheitsmedizinischer Sicht beschrieben werden. Der Leser wird feststellen, dass die Schulmedizin sehr nahe an der Sicht der Ganzheitsmedizin dranliegt. Sie müsste nur ein geeignetes Messsystem zulassen. Sie müsste sich für die Kenntnisse der letzten 10 Jahre in der Neurowissenschaft öffnen und nicht weiter nur im Weltbild der Newtonschen Physik verharren, die scheinbar als einzige einen klaren Sinnzusammenhang beschreibt.

Was ist ein Reizmagen in der Sichtweise der Schulmedizin?

Ein Reizmagen, umgangssprachlich auch nervöser Magen genannt, ist für die Schulmedizin eine Störung der Magenfunktion, die vor allem zu Magenbeschwerden beziehungsweise Oberbauchbeschwerden führen und für die keine organische Ursache festzustellen ist. Der Arzt bezeichnet daher den Reizmagen oft auch als funktionelle Dyspepsie.

In der Schulmedizin liegt ein Reizmagen dann vor, wenn die typischen Oberbauchbeschwerden mindestens drei Monate lang (mit oder ohne Unterbrechung) bestehen und nach ärztlichen Untersuchungen tatsächlich strukturverändernde Magengeschwüre, Magenentzündungen oder sonstige Erkrankungen des Magens als Auslöser ausgeschlossen sind. Kurz, für die Schulmedizin liegt, obschon oft schwerwiegende Symptome vorliegen, keine ernsthafte Erkrankung vor.

Symptome, die typischerweise im Zusammenhang mit einem Reizmagen auftreten können, wären aus der Sichtweise der Schulmedizin:

  • Druck im Oberbauch („es liegt etwas wie ein Stein im Magen“)
  • Schmerzen im Oberbauch
  • Völlegefühl
  • vorzeitiges Sättigungsgefühl
  • Appetitlosigkeit
  • nicht-saures Aufstoßen
  • Übelkeit oft begleiten mit Erbrechen, Sodbrennen und/oder saures Aufstoßen

Ein Reizmagen kann diese Symptome einzeln oder kombiniert verursachen. Erist also nicht durch ein einheitliches Beschwerdebild gekennzeichnet. Darüber hinaus kann sich ein nervöser Magen ernährungsabhängig oder -unabhängig bemerkbar machen:

  • Bei manchen Menschen bereitet ein nervöser Magen im Hungerzustand Beschwerden und bessert sich durch Nahrungsaufnahme.
  • Bei anderen wiederum treten die Symptome beim oder nach dem Essen in Erscheinung.
  • Und manchmal bestehen die Beschwerden auch ohne einen Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme.

Zusätzlich kommen beim Reizmagen häufig weitere Symptome hinzu, die nicht vom Mageauszugehenscheinen, so zum Beispiel:

  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Gelenksbeschwerden
  • psychische Symptome wie zum Beispiel Depression bzw. Angst oder aber auch Aggression, Wut bzw. Zorn.

Begleitend entwickeln Menschen mit Reizmagen auch öfter eine Fibromyalgie sowie funktionelle Herzbeschwerden, d.h. scheinbare Herzbeschwerden ohne körperliche, strukturhafte Ursache, wie zum Beispiel Schmerzen oder Engegefühl im Brustkorb, Herzrasen, Herzstolpern, Atemnot, Kloßgefühl im Hals. Die Ganzheitsmedizin kann zeigen, dass zu allen diesen Symptomen sehr wohl ein Zusammenhang besteht.

Die Ursachen des Reizmagens aus Sicht der Schulmedizin

Die Schulmedizin sagt eindeutig, dass es ihr nicht möglich ist, für den Reizmagen eine eindeutige Ursache anzugeben. Ihr früher angenommene Zusammenhang zwischen einer Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori und dem nervösen Magen hat sich nicht bestätigt.

​Stattdessen sieht die Schulmedizin es als wahrscheinlich an, dass hinter dem Reizmagen mehrere zusammenwirkende körperliche, seelische und soziale Faktoren stecken, d.h. eine sogenannte multifaktorielle Entstehung. Dass Körper und Seele im Sinne eines psycho-somatischen Geschehens eng zusammenhängen, ist zum Beispiel zu beobachten, wenn Menschen in Stresssituationen häufiger einen Druck auf dem Magen verspüren. Sprüche wie „Das hat mir auf den Magen geschlagen“, „Mir ist alles zum Kotzen!“zeigen, dass der enge Zusammenhang zwischen körperlichen Vorgängen und seelischen Zuständen allgemein bekannt ist.

Nach derzeitigem Diskussionsstand könnten vor allem Funktionsstörungendes Magens hinter einem Reizmagen stecken – so etwa einegesteigerte motorische Aktivität,deren Gründe jedoch nicht bekanntsind. Normalerweise bleibt der Nahrungsbrei länger im vorderen Magenabschnitt, wohingegen er sich bei Menschen mit Reizmagenschnell im hinteren Magenabschnitt vor dem Magenausgangansammelt. Die Betroffenen erleben das verstärkte Zusammenziehen der Magenwandmuskulatur als schmerzhaft.

Als weitere mögliche Ursachen für den Reizmagen geltenErnährungsgewohnheiten​ und​​​  Nahrungsmittelunverträglichkeiten.So führt bei vielen Betroffenen der Genuss von Kaffee, scharfen Gewürzen, Alkohol und/oder fetthaltigen Lebensmitteln zu Oberbauchbeschwerden. Auch Unverträglichkeiten gegen Milchprodukte, Eier und bestimmte Obstsorten können Symptome einer funktionellen Dyspepsie auslösen. Wie dies jedoch Zustande kommt, ist für den Arzt unbekannt, da keine er in speziellen allergischen Tests keine eindeutige Hinweise bekommt.

​Für den Arzt weist Einiges darauf hin, dass psychische Faktorenfür einen Reizmagen mitverantwortlich sind: So können schwere Konfliktsituationen und psychische Störungen, zum Beispiel Ängsteoder Depressionen, einen Reizmagenbegünstigen oder dessen Symptome verstärken. Seelische Anspannung, Unruhe oder Ängste können die Beweglichkeitder Magenmuskulatur beeinflussen.

Darüber hinaus schenken Menschen mit einem Reizmagen ihren körperlichen Vorgängen häufig besonders viel Aufmerksamkeit und erleben ihre Beschwerden mit größerer Intensität.

Wie kommt man zur Diagnose Reizmagen?

Um einen Reizmagen zu diagnostizieren, muss der Arzt erst andere Erkrankungen des Magens ausschließen, d.h. er macht eine sogenannte Ausschlussdiagnose. Eine sorgfältige Untersuchung ist daher besonders wichtig. Nur wenn andere Erkrankungen des Magens (wie Magenschleimhautentzündung oder Magengeschwür) als Ursache für die Oberbauchbeschwerden ausgeschlossen sind, kann die Diagnose Reizmagen lauten.

Die schulmedizinische Behandlung des Reizmagens

Beim Reizmagen zielt die Behandlung darauf ab, die Beschwerden zu beseitigen und so die Lebensqualität zu erhöhen. Gut zu wissen: Das Reizmagensyndrom ist nicht gefährlich – daher wirkt ein ausführliches Gespräch über die Magenfunktionsstörung und ihre möglichen Ursachen mit dem Arzt oft schon sehr beruhigend. Grundsätzlich ist gegen den Reizmagen eine individuell zugeschnittene Behandlung sinnvoll. Dabei stehen folgende Maßnahmen zur Verfügung:

  • Allgemeinmaßnahmen (zum Beispiel Veränderung des Lebensstils)
  • psychotherapeutische Maßnahmen (vorrangig oder begleitend)
  • Entspannungsübungen wie autogenes Training um Konfliktsituationen besser zu bewältigen
  • psychotherapeutische Behandlung
  • Verhaltenstherapie
  • Psycho-analytische Verfahren

Prognose des Reizmagens in der Schulmedizin

Für die Schulmedizin gilt: Ein Reizmagen kann zwar starke Beschwerden verursachen und so die Lebensqualität massiv einschränken – es besteht aber kein erhöhtes Risiko, im weiteren Verlauf eine entzündliche oder bösartige Erkrankung des Magens zu entwickeln. Auch auf die Lebenserwartung hat ein nervöser Magen keinen Einfluss.

Kann einem Reizmagen schulmedizinisch vorgebeugt werden?

Die Schulmedizin sagt eindeutig: Einem Reizmagen kann man nicht direkt vorbeugen, da die Ursachen für diese Störung der Magenfunktion nicht eindeutig geklärt sind. Sie sagt jedoch: „Sind Sie starkem Stress ausgesetzt oder fühlen sich seelisch schlecht, kann es hilfreich sein, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Durch verschiedene psychotherapeutische Maßnahmen zur Stress- oder Konfliktbewältigung gelingt es meist, dauerhafte Beschwerden durch den Reizmagen zu vermeiden.


​Ein ganzheitsmedizinisches Konzept

​Der diagnostische und therapeutische Ansatz mit der Stimm-Frequenz-Analyse und dem Smiley-Konzept

Als Arzt für innere Medizin und Physiker, habe ich auch einmal genauso gedacht wie die Schulmedizin und dem Patienten gesagt, dass er beruhigt sein kann und keine Angst vor schlimmen Krankheiten haben muss, die sich aus dem Reizmagen entwickeln könnten, da dem Reizmagen – festgestellt durch viele Untersuchungen und Forschungen – keine eindeutige Ursachezugrunde liegt. Es könne sich auch keine schlimme Krankheit sich aus dem Reizmagen entwickeln. Es sei nur Folge von Stress und Stress kann man aus dem Weg gehen.

​Dass ich mich mit dieser Aussage irrte, bewiesen mir die Erfahrungen, die ich mittlerweile im Laufe meiner über 40-jährigen Zeit als Arzt für innere Medizin machen musste. Ich habe gelernt, dass es sehr wohl eindeutige Ursachen für den Reizmagen gibt und schlimmer noch, der Reizmagen kann sehr wohl in chronischen Krankheiten wie Magengeschwüre aber auch Krebs enden. Er kann auch an vielen anderen Organsystemen wie auch am Stütz- und Bewegungsapparat ernsthafte Erkrankungen verursachen.

​Das versteht man aber nur, wenn man die komplexe Verbundenheit von allem mit jedem und dem Ganzen über das ausgeklügelte Netzwerk unseres autonomen Nervensystems ​und der Meridiane begreift. Im einen spielen ​Nervenbahnen eine Rolle im anderen ​Felder. Geregelt werden diese beiden Netzwerke, und das ist die wesentlichste Erkenntnis der letzten 10 Jahre in der Neurobiologie, durch unser Unterbewusstsein, dass sich wie ein Feldherr benimmt. Es bestimmt mit seinen Strategien unser Überleben, ohne dass wir auch nur die kleinste Chance auf Einfluss haben. Die Befehle zur Ausführung seiner Strategien versendet es über die beiden Netzwerke. Das Paradoxe daran ist, wir bekommen durch diese Strategien ​funktionelle Symptome, wie zum Beispiel den Reizmagen und später sogar chronische Krankheiten. Es ist wider den Verstand und völlig irrational, dass wir letztlich daran erkranken, was uns einmal das Leben gerettet hat.

Reizmagen nur eine vom Unterbewusstsein konstruierte Überlebensstrategie?

Die Ganzheitsmedizin geht von der biologischen Funktion des Magens aus und nicht den strukturellen Änderungen an den Magenzellen, die dann als Ursache für den Reizmagen in Frage kämen. 

Die biologische Funktion des Magens

Die biologische Funktion des Magens besteht in der Einverleibung, der Verdauung mit Hilfe von Magensäften und Verarbeitung der aufgenommenen Nahrungsbrocken zu einem Brei, der dann in den Dünndarm weitergeleitet wird.

​Für unser Unterbewusstsein ist es nicht wichtig, ob es ein realer, materieller Brocken ist oder ein vorgestellter, nicht stofflicher Brocken. Sobald unser Unterbewusstsein den Brocken wahrnimmt, veranlasst es strategische notwendige Prozessabläufe im Magen sowie den dazugehörigen Organen sowie den Drüsenzellen, welche die Magensäure regeln. Diese Strategien sichern sozusagen das Überleben.

​Sind die realen Brocken zu dick, muss der Magen eine erhebliche Menge an Säften bereitstellen, damit ein solch dicker Brocken verdaut wird. Werden häufiger solche dicken Brocken geschluckt, kommt es in den die Säfte herstellenden Zelldrüsen des Magens unter Umständen zu einer Wachstumsvermehrung. Das führt dann irgendwann zu Bloßlegung der Drüsenzellen. Die Magenschleimhaut verdaut sich selbst, verliert ihren Schutzmechanismus und entzündet sich. Das führt mit der Zeit zu einer Verkümmerung des Gewebes im Magen. Das kann die Schulmedizin erst ab diesem Zeitpunkt aufdecken. Ab dem Moment spricht dann auch der Arzt von einer Krankheit. Bis dahin hat es aber nur funktionelle Störungen mit den dazugehörigen Symptome gegeben.

​Die nichtstofflichen, dicken Brocken

Der Volksmund spricht aber auch von dicken Brocken, die jemand zu schlucken hat, wenn jemand in einen erheblichen Konflikt hineingerät und das zu verarbeiten hat. Die vom Unterbewusstsein ausgelösten Strategien zum Überleben sind dann die gleichen wie beim realen Schlucken von dicken Fleisch-, Brot- oder sonstigen Brocken. Besonders stark und heftig werden die vom Unterbewusstsein ausgelösten Funktionen im Bereich des Magens, wenn es ein Bild von einem Ereignis findet, bei dem der Betroffene selb​st oder seine Vorfahren real in einer massiven lebensbedrohlichen Situation war.

​Ein solches Bild findet das Unterbewusstsein auch dann, wenn sich nur Teile dieser bedrohlichen Situation aus der Vergangenheit wiederholen. Es können Töne oder Laute, Gerüche, Empfindungen aller Art, Geschmackssensationen, ​oder auch Menschen, Tiere, Orte oder bestimmte Farben oder Geräusche, Geschmack, Geruch, Farbe, Personen, ein Klang in der Stimme einer Person sein und schon startet das Unterbewusstsein seine Strategie, auch wenn die Situation nicht die Lebensbedrohlichkeit der Vergangenheit hat.

​Das empfindet der Betroffene dann als Reizmagen. Die Schulmedizin hat für solche Zustände kein diagnostischen System, ​das den wahren Grund erkennen kann. Erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, sieht sie – zu spät – das Endergebnis. 

Konflikt – Prozessablauf

Der Brocken-Konflikttyp entsteht, so die Neurowissenschaft heute, in der Vergangenheit des Betroffenen selbst oder der seiner Vorfahren. Das kann viele Generationen zurückliegen. Es betrifft die Verdauung im Magen, die genauso verläuft, wie wenn er real einen dicken, unverdaulichen Brocken verschluckt.

Auslösender Gefühlsinhalt

Das auslösende Gefühl beim Reizmagen ist: Ich kann nicht verdauen, ich kann den Brocken nicht als meinen eigenen betrachten und annehmen, obwohl ich es möchte und ein Recht darauf habe. Dieser liegt imaginär in meinem Magen und will verdaut werden. Es gibt aber den Brocken nicht real. Ich sollte das Selbst-Bewusstsein haben, auf ihn Anspruch zu erheben, weil er mir zusteht.

​Der Brocken kann eine Diskussion, ein Konflikt mit Angehörigen sein. Oft geht es um Anerkennung, Beteiligungen, zum Beispiel Erbe, auf das ich ein Recht habe, ein (finanzielles) Einkommen, an dem ich mit meiner Arbeit beteiligt war. Das kann auch verweigerte Liebe des Partners sein.

Brocken verwerten

Ich kann mit dem Benutzen, Verwerten, Genießen des Brockens nicht beginnen, ich kann davon keinen Gebrauch machen. Er liegt mir wörtlich schon im Magen. Man gesteht ihn mir nicht zu. Ich habe dafür genug gearbeitet, gezahlt, erledigt, d.h. geschluckt. Ich verdiene es. Man verweigert mir den Brocken, d.h. die Wahrheit, das Recht, das Einkommen, das Arbeitsgehalt, den Anteil, die Provision, die Erholungsreise, den Urlaub usw. und sagt: Es stünde mir nicht zu. Ich habe das Gehalt nicht bekommen, obwohl dieses Geld, Lohn mir rechtlich zukommt.

​Wenn Sie den letzten Absatz sehr interessiert gelesen haben, frage ich Sie sich bitte: „Kenne ich das aus meinem Alltag?​“ Und wenn ja, dann liegt bei Ihnen ein Brocken-Konflikt vor!

Auslösender Stress führt zum funktionellen Prozess

Zunächst sind es dann funktionell ausgelöste normale Prozessabläufe, die zu einem ordnungsgemäßem Verdauungsvorgang im Magen gehören. Je mehr aber der Brocken wächst, je dicker er wird, umso stärker werden die funktionell notwendigen Prozesse. Dadurch entstehen zunächst nur die Symptome, die ich oben beschrieben haben.

​Es entstehen so Angst, Frust, Freudlosigkeit, Depression usw. Es entstehen aber auch Wut, Aggression, Hass, Neid, Eifersucht usw. Es entstehen so auch Brechreiz, Brechdurchfall, Erbrechen, Aufstoßen von saurem Magensaft, Völlegefühl, Appetitlosigkeit, usw.  Mit der Zeit entstehen so chronische Schleimhautentzündungen, Schleimhautverkümmerung, die zu Vitamin B-Mangel führen mit weiteren Symptome die mit Vitamin B-Mangel zusammenhängen, Magengeschwüre, Magenpolypen und schließlich und endlich auch Magenkrebs. Auch eine Pilzinfektion kommt nicht selten vor.

Der Stressursache ganzheitlich auf die Spur kommen

Ein Messwerkzeug, das in sich die Möglichkeit birgt, diese im Unterbewusstsein abgelegten Bilder zu decodieren, gelingt heute mit der von mit entwickelten Stimm-Frequenz-Analyse-Software sehr genau. Sie wurde von mir mit meiner über 40-jährigen Erfahrung als Facharzt für Innere Medizin und Naturheilverfahren in den letzten 25 Jahren entwickelt und – wie oben schon erwähnt – mit über 40.000 Patienten nicht nur beim Reizmagen getestet und praktisch in seiner korrekten Aussagefähigkeit abgesichert.

Folgendes Prinzip steckt dahinter: Es gibt einen Bezug zwischen dem Klangbild der Stimme und den im Unterbewusstsein abgelegten Klangbildern von Ereignissen. Heute kann Jeder, der Zugang zu meiner Software hat, seine eigene Vergangenheit über das Klangbild seiner Stimme decodieren und so Krankheiten durch Entstressung seines Alltags vorbeugen. Genauso gelingt das aber auch bei vorhandenen Krankheiten. Eine Entstressung durch die Ursachenbearbeitung führt zu einer bessere Lebensqualität.

Smiley positiv

Das Smiley-Konzept 

Jede Form von medikamentöser Therapie, chemischer oder biologischer Art, sowie auch physikalisch-mechanisch Therapien behandeln letztlich nur Symptome (so sagt es selbst die Schulmedizin in vielen Fällen wie auch beim Reizmagen). Um mehr als nur eine Symptombehandlung zu bieten, habe ich die Aufarbeitung von Ereignis- und Verhaltens-Mustern gemeinsam mit der Stimm-Frequenz-Analyse in dem von mir entwickelten SMILEY-Konzept zusammengebracht. Es beruht auf zwei Säulen:

  • der Stimm-Frequenz-Analyse (ganzheitliche Diagnose)
  • das Stress-Stopp-Konzept (dem Unterbewusstsein wird bewusst vorgegeben, dass es sich zukünftig mit der Bildung seiner Strategien an einem von mir vorgegebenen positiven Bild orientieren soll und nicht mehr an den negativen Bildern meiner Vergangenheit)

Mit dem Smiley-Konzept gelingt es, die ​eigene Regelungsfähigkeit und Selbst-Heilungsfähigkeit zu mobilisieren. Wesentlichen Anteil haben zwei in das SMILEY-Konzept integrierte individuelle, spezifische Rhythmusklänge. Beide werden mit Hilfe der Stimm-Frequenz-Analyse erstellt: Dem Ereignis- und dem Seelenklang. 

Hilfe vom Grundton

Einen ganz besondere Stellenwert nimmt im Smiley-Konzept jedoch der Grundton des Menschen ein. Er entsteht genau zu dem Zeitpunkt, zu dem sich die Eizelle mit dem Samen im Zeugungsakt verschmelzen. Auf diesem Grundton baut sich dann die spezifische Tonleiter auf, die dem morphogenetischen Feld des neu entstehenden Menschen seine Geometrie verleiht. Da der Grundton uns sozusagen von dem ersten Moment unseres Seins an zugehörig ist, ist er vollständig am Aufbau unseres tatsächlichen Ichs (Selbst) beteiligt. Durch die negativen Erfahrungen, die wir selbst oder unsere Vorfahren gemacht haben, kann sich in uns ein "Fremd-Ich" aufbauen, das​ zum Kränkeln neigt - so wie auch beim Reizmagen.

​Über eine spezielle Stimm-Frequenz-Analyse kann der eigene Grundton wiedergefunden werden. Durch das Hören und/oder Fühlen des eigenen Grundtons innerhalb des Smiley-Konzepts kann dann ​mein Ich vom Fremd-Ich und damit ​von Krankheiten befreit werden. Der wichtigste Prozess dabei ist jedoch die Bewusstmachung von Vergangenheit und Zukunft.

Zu den Theorien, für die sich die Schulmedizin öffnen sollte, um die Bedeutung der Bilder zu verstehen, gehören zum Beispiel:

  • Die „Theorie der konstruierten Empathien“ der Professorin Luise Feldmann Barett.
  • Der Nobelpreis in Medizin an Professor Eric Kandel für den wissenschaftlichen Nachweis, dass sich alle Vergangenheitsereignisse als Bilder im Unterbewusstsein als synaptische Netzwerke abspeichern und so die Hirnplastizität erweitern. Und, dass die Bilder für das Leben gefährdende Ereignisse tatsächlich ein Reaktionsgedächtnis darstellen. (Die Bilder entsprechen einer Bibliothek der Menschheit, die sämtliche Erfahrungs- und Verhaltensmuster beinhaltet, die Menschen je erlebt haben. Diese tragen, so die Epigenik, häufig dazu bei, dass chronische Krankheiten generationsweise auftreten. Durch Auflösen des Stresse wird die Gefahr, dass eine chronische Krankheit weitervererbt wird, aufgehoben.)
  • Die Gedanken eines Professors Gerald Hüthers, der die Bilder als Grundlage für das Unterbewusstsein sieht, das daraus Strategien für das Überleben ableitet.
  • „Die Polyvagale Theorie“ des Professor Stephen Porges (Universität North Carolina, USA).
  • Die Gedanken eines Professors Gerald Hüthers, der die Bilder als Grundlage für das Unterbewusstsein sieht, das daraus Strategien für das Überleben ableitet.
  • Die These von Dr. Arno Heinen, dass die Bilder sich gemäß dem Weltbild der Pythagoräern und des Nada Brahma als Sinfonien abspeichern und so die Geometrie feinstofflichen Felder, insbesondere die des „Morphogenetischen Feldes“ von Sheldrake bestimmen.
  • Das heutige Wissen, dass feinstoffliche Felder das System der Meridiane bilden.